Eine Sporthalle für 12,7 Millionen Euro

Nehmen ein großes Projekt in Angriff: Martin Rohling, Jörn Watermann von Rohling Planung, Hakan Özkan, Andreas Bruns und Jörg Brüning von MBN sowie Stadtbaurat Carsten Hettwer und der projektverantwortliche Architekt Peter Oetjens. (Foto: O. Krebs)

Neubau mit 600 Plätzen soll im März 2021 fertig sein

Langenhagen (ok). Sie entsteht an der Konrad-Adenauer-Straße zwischen bisheriger Sporthalle und dem Kindergarten Stadtmitte, bietet Platz für 600 Plätze. Eine Kapazität, die in Langenhagen bisher nur die Sporthalle der Robert-Koch-Realschule an der Rathenaustraße aufweist. „Die Halle ist für Schule und Vereine als Dreifeld-Sporthalle vorgesehen“, sagt Stadtbaurat Carsten Hettwer. Außer der eigentlichen Sporthalle gibt es noch ein Außenspielfeld und eine Boulderwand. Kostenpunkt: rund zwölf Millionen Euro, etwa 800.000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen. Wie geht es weiter? Die Stadt hat die MBN Bau AG als Totalunternehmer mit den Planungen und dem Neubau beauftragt. Die Projektsteuerung liegt bei der Constrata Ingenieurbüro Gesellschaft. MBN beginnt jetzt zusammen mit der Architekt Rohling Planung GmbH mit der Entwurfsplanung. Die weiteren Schritte: Baubeginn im November. Stehen soll die Halle dann im März 2021. MBN hat nach Aussage des Niederlassungsleiters Andreas Bruns eine Menge Erfahrung in Sachen Sporthallenbau, realisiert gerade ein großes Objekt in Vinnhorst in der Nachbarschaft. Der Nebentrakt mit dem Foyer läuft über drei Ebenen mit Umkleiden sowie drei Extra-Sporträumen mit etwa 100 Quadratmeter Größe. Hier könnte zum Beispiel Kampfsport, Gymnastik oder auch Fitness über die Bühne gehen. Alle Ballspiele sind nach Auskunft des Planers auf dem etwa 30 mal 45 Meter großen Spielfeld möglich. Die Veranstaltungssporthalle selbst – auf ihr sind auch wirklich nur Sportveranstaltungen zulässig – hat die Ausmaße 40 mal 60 Meter, verfügt über Blendschutz, wird über eine Anlage be- und entlüftet und über das Nahwärmenetz versorgt. Ein Fahrstuhl sorgt für die Barrierefreiheit; Rollstuhlfahrer können am Spielfeldrand sitzen. Manko: Bei Fernsehübertragungen ist dort kein Platz für die Begleitperson. An der Halle gibt es 80 Stellplätze. Die Außenanlage mit der Größe eines Handballfeldes soll auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein, ebenso wie die vier mal sechs Meter große Kletterwand. Und eines ist für Stadtbaurat Carsten Hettwer auch klar: „Mit dem Neubau gibt es keine Zukunft mehr für die Pekohalle.“ Das sei wirtschaftlich und technisch nicht zu verantworten. Wenn die neue Veranstaltungssporthalle steht, soll es eine große Einweihungsfeier für alle Bürgerinnen und Bürger geben.