Eine starke Gemeinschaft

So soll der Neubau einmal aussehen.

Schützenverein Kaltenweide hat Neubau der Schießstände vor der Brust

Kaltenweide (ok). Sie bleiben optimistisch, auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Und das müssen sie auch, denn die Verantwortlichen des Schützenvereins Kaltenweide haben ein großes Projekt vor der Brust: den Neubau der Schießstände, Kleinkaliber und Pistole. Der Unterstützung der Mitglieder können sich die Organisatoren des Projektes sicher sein, die Mitgliederzahl bleibt in Corona-Zeiten stabil. Ein sehr gutes Signal für den Vorstand eines der größten Kaltenweider Vereine. Insgesamt gehören dem Schützenverein Kaltenweide 360 Mitglieder an. Im Gegenteil: "Wir hoffen auf neue Mitglieder, die mit anpacken, wenn es nach der Pandemie wieder losgeht", sagt der Vorsitzende Axel Siebert, der sich wie seine Vorstandskollegen auf die Zeit der persönlichen Begegnungen freut. Schon 25 sehr aktive Mitglieder stehen jetzt aber bereits für den Neubau "Gewehr bei Fuß". Dann sind auch wieder Aktionen in Zusammenarbeit mit dem Schützenhaus, der Schützenverein öffnet sich weiter, wie das Konzept ja auch bisher schon lautete. Pressesprecher Marco Panning: "Unser Motto war bisher auch schon immer Schützen & Friends." Die Schützen sind eine starke Gemeinschaft, die für den Neubau einen signifikanten Beitrag an Eigenleistungen einbringen wollen. Bisher ist die gesamte Planung von Vereinsmitgliedern bewältigt worden. Auch die allein 393 Seiten umfassende Statik hat ein versiertes Mitglied zur Prüfung vorbereitet. "Jetzt sollen die Mitglieder mitgenommen und bei einer extra angesetzten Sitzung gefragt werden, bevor es richtig losgeht" so Jörg Engel, stellvertretender Vorsitzender. Der Termin, der als Präsenzveranstaltung über die Bühne soll, steht wegen der Corona-Pandemie allerdings noch in den Sternen. Es soll eine breite Akzeptanz entstehen. Axel Siebert bedankt sich bei der Stadtverwaltung für das professionelle, umsichtige und schnelle Handeln. Neun Wochen von der Antragstellung bis zur Baugenehmigung seien sicher nicht der Regelfall.
Ansonsten könne der Schützenverein im Moment nur auf die Entwicklung in Sachen Corona-Virus reagieren, das traditionelle Schützenfest zu Pfingsten müsse aber sicherlich zum zweiten Mal hintereinander ad acta gelegt werden.