Eine Stiftung für die Jugendarbeit

Siegbert Henseler (2. von links) und sein Kuratorium (von links): Dirk Stünkel und Ilka Engelke (Feuerwehr Engelbostel) und Heiko Schwarzfeld (Tierschutzverein Hannover).Foto: O. Krebs

Siegbert-Henseler-Stiftung: 20.000 Euro Zuwachs in sieben Jahren

Engelbostel (ok). Alles ist genau geregelt, nach Siegbert Henselers Tod fließen die Mieteinnahmen aus seinem Haus und Grund am Gogericht in Engelbostel zur Werterhaltung in seine Stiftung. Die hat der kinderlose Pensionär, der früher bei der Oberfinanzdirektion in Hannover beschäftigt war, vor mehr als sieben Jahren ins Leben gerufen, das Stiftungskapital von anfänglich 13.000 Euro im Jahre 2004 auf etwa 33.000 Euro am heutigen Tage durch Spenden ausgebaut. Der Tierschutzverein Hannover und Umgebung sowie die Freiwillige Feuerwehr und der Schützenverein Engelbostel haben schon zweimal von der Siegbert-Henseler-Stiftung profitiert, sind zusammen jeweils mit 2.000 Euro bedacht worden. Die Zustiftungen werden immer auf zehn Jahre zinsbringend angelegt; die Ausschüttungen fließen immer in die Jugendarbeit der drei Vereine. "Wir wollen doch nicht den Gesamtverein finanzieren, die sollen schon selbst etwas tun", so Henseler schmunzelnd.