Eine textile Barriere

Mund-Nasen-Bedeckung bei Betreten städtischer Gebäude

Langenhagen. Ab Montag, 27. April, werden Bürgerinnen und Bürger bei Betreten eines städtischen Gebäudes in Langenhagen gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
"Mit dieser Maßnahme soll das Risiko verringert werden, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken", sagt Bürgermeister Mirko Heuer. Er betont, das Mund-Nase-Bedeckungen oder sogenannte Alltagsmasken insbesondere Umstehende vor dem Auswurf von festen oder flüssigen Partikeln durch den Träger schützen. Insofern wünscht er sich eine Nutzung, um Mitarbeitende und Besucher der Stadtverwaltung gleichermaßen zu schützen (Fremdschutz).
Damit entspricht die Stadt einer Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (RKI), das für die Bevölkerung das Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung / MNB (textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes / MNS) in bestimmten Situationen empfiehlt. Als geeignet gilt jede textile Barriere, die aufgrund Ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchen oder deren Partikel durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern, unabhängig von bestehenden Schutzkategorien. Geeignet sind also zum Beispielauch selbstgeschneiderte Stoffmasken, Schals oder Tücher aus Baumwolle oder einem anderen geeigneten Material.
Bürgermeister Heuer warnt jedoch ausdrücklich davor, sich durch Tragen einer Alltagsmaske in falscher Sicherheit zu wiegen. "Entscheidend bleibt, den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten, sich die Hände zu waschen und sich nicht ins Gesicht zu fassen, weil man an der Maske rumfummelt", so Heuer. Weiterhin empfiehlt das RKI die Bedeckung durchgehend eng anliegend über Mund und Nase zu tragen und bei Durchfeuchtung zu wechseln. Weitere Hinweise hat das RKI unter https://t1p.de/v7md veröffentlicht.