Eine tolle Premiere in Langenhagen

So temperamentvoll feierten die Musikschüler den Erfolg der Langenhagener Veranstaltung.  (Foto: K. Raap)

Zum ersten Hannoverschen „Horn-Hangout“ kamen 30 Musikanten

Langenhagen (kr). Das war eine rundum gelungene Premiere: 30 junge Hornisten aus der Region Hannover stellten sich in drei musikalischen Schwierigkeitsstufen auf der Bühne des Rathausinnenhofs vor, nachdem sie zuvor in einem Workshop in den Räumlichkeiten der Robert-Koch-Realschule intensiv geprobt hatten. Das abschließende gemeinsame Finale bestritten sie aus Platzgründen vor der Bühne. Hoch zufrieden zeigte sich Diplom-Musiklehrerin Meike Unger, die dieses Festival ins Leben gerufen hatte, mit Verlauf und Erfolg dieser Veranstaltung. „Eingeladen waren Hornlehrer mit ihren Schülern, darunter auch Anfänger, die Spaß hatten, neue Freunde kennenzulernen“, betonte Meike Unger. So sei die Stimmung beim gemeinsamen Musizieren unterschiedlichster Ensembleliteratur und auch bei einem kleinen Essen ausgezeichnet gewesen. Gemeldet hatten sich Musikanten aus Langenhagen, Hannover, Isernhagen, Neustadt, Sehnde und der Wedemark. Der jüngste Teilnehmer war der achtjährige Lennart Sassenberg, der kürzlich, wie das Langenhagener Echo berichtete, einen 1. Platz bei „Jugend musiziert“ belegt hatte. Begeistert dabei auch der Senior dieser Veranstaltung, der 77-jährige Internist Lothar Skiba, der erst im Rentenalter die Liebe zum Horn entdeckt hatte.
Gespielt wurden Stücke wie „Bury me not on the lone Prairie“, „Michelle“ von den Beatles, „Can you feel the love tonight“ und die bekanntesten Chöre aus den Opern „Die Meistersinger,“ „Tannenhäuser“ und „Der Freischütz“. Eins war für Meike Unger nach dem Treffen klar: „Dieses war mit Sicherheit nicht das letzte Hannoversche Hangout, das wir organisiert haben.“