Eine Zeitreise durch die Geschichte

Heike Brück-Winkelmann ließ Erinnerungen wach werden

Langenhagen. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der CDU ins Stadtarchiv gefolgt, unter ihnen auch der ehemalige Stadtdirektor Klaus Rosenzweig, und für viele war es wie eine Reise in die eigene Vergangenheit: Der lebendige Vortrag von Heike Brück-Winkelmann zur Langenhagener Nachkriegsgeschichte ließ Erinnerungen wach werden und gab Anstöße zu historischen und tagespolitischen Diskussionen. Vertriebenenblocks, weben als Lebensunterhalt für Kriegsblinde und spielende Kinder in Trümmern: Die nach dem Krieg schnell wachsende Landgemeinde Langenhagen kämpfte um ein neues Stadtzentrum, die Integration von Kriegsversehrten und gegen das wilde Bebauen. Ganze Stadtviertel wie die Silberseesiedlung entstanden ,,aus dem Nichts" und sorgten für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt. Und: Die Elisabethkirche erhielt ihren Namen, weil es vorher einfach keine andere Kirche gab.
Diese Entwicklungen, aber auch zahlreiche Anekdoten und eigene Erinnerungen sorgten für rege Gespräche zwischen den Zuhörern, die eigene Geschichten preisgaben. ,,Zeitgeschichte hat den Vorteil, dass viele mitreden und ihre Erlebnisse mit anderen teilen können", so der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Marco Zacharias. ,,Wir wollen auch in Zukunft Veranstaltungen anbieten, die einen Blick über den Tellerrand der aktuellen Politik hinaus ermöglichen."