Einer von vielen Bausteinen

Der Besuch war bei dem traumhaften Wetter einfach bombig.Foto: L. Schweckendiek

Seefest: Hundehalter mussten in die Tasche greifen

Langenhagen (ls/ok). Seit nun schon zehn Jahren feiert die DLRG ihr Sommerfest. Am vergangenen Wochenende war es wieder einmal so weit. Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer organisierten ein „Seefest“, das sich sehen lassen konnte. Ein Teil des Erlöses der diesjährigen Festlichkeiten war für die notwendige Finanzierung eines neuen DLRG- Autos, für das es gute 40.000 Euro zu sparen gilt. „Das Seefest ist einer von vielen Bausteinen, um das heißersehnte Auto zu erlangen. Wir verkaufen Getränke und allerlei vom Grill um unserem Ziel näher zu kommen“, so Veranstaltungsleiter Roland Freudenmann. Ein Kinderfest mit Hüpfburg, Trampolin und einer Tombola mit jeder Menge toller Gewinne war angesagt. Highlights waren hierbei die Gelegenheit einer DLRG Bootstour über den Silbersee und das Steigenlassen von etwa 100 Luftballons, von denen der am weitesten fliegende ebenfalls belohnt werden soll. Der Besuch war super, zwei Parkplätze waren ausgebucht, es musste auf die andere Seite des Sees ausgewichen werden.
Zum Abend erfreuten sich dann Erwachsene an Livemusik der Band „Sugarplumfairy“, eine Open-Air Disco und dem jährlichen Fackelschwimmen des DLRG. Zum Abschluss des Abends gab es dann ein Feuerwerk, das es in sich hatte. So starteten die Gäste in die Nacht und die 60 DLRG-Helferinnen und -Helfer in die letzten ihrer etwa 1000 zusätzlichen Arbeitsstunden.
Irritationen gab es allerdings bei einigen Hundebesitzern, die für das Mitführen ihren Fiffis und Wauwaus 20 Euro berappen mussten. Mitarbeiter des Fachbereiches Ordnung kontrollierten dieses Vergehen genauso wie den Verkehr. Das sei in den vergangenen Jahren nicht so üblich gewesen, brachte der Betroffene Uwe Guelke in der Einwohnerstunde der jüngsten Ratssitzung vor. Bernd Niebuhr, Leiter des Fachbereichs Ordnung, widersprach dem und machte deutlich, dass die Regelung für diesen Abschnitt am See auch während der Feste zwischen dem 15. Mai und dem 15. September gelte. So sei nun mal die Satzung, auch wenn über Änderungen sicher nachgedacht werden könnte. Den Einwand, die Hunde seien abends wieder dagewesen, konterte er mit den Worten: "Wir können nicht rund um die Uhr kontrollieren."