Einsichtig, aber nicht ausreichend sensibilisiert

Die Polizei kontrollierte am Dienstag auch an den Elisabeth-Arkaden.Foto: O. Krebs

Polizei: Schwerpunkteinsatz in Sachen Radfahrern

Langenhagen. Prävention, Repression und Öffentlichkeitsarbeit auf der einen, drei Themenfelder, nämlich Fehlverhalten von Radfahrern, Überwachung der Rückhaltesysteme und Handyverbote am Steuer auf der anderen Seite ergeben die seit 2009 laufende Verkehrssicherheitsaktion 3 x 3 der Polizeidirektion Hannover. Ziel dabei ist insbesondere die Reduzierung von Unfällen mit schweren Personenschäden.
Am Dienstag waren sechs Beamte des hiesigen Polizeikommissariates (PK) und Beamte der Verfügungseinheit (VE) der Polizeiinspektion (PI) Burgdorf zwischen 09:00 und 19:00 Uhr insbesondere in der Langenhagener Kernstadt im Bereich der Walsroder Straße unterwegs, um teils stationär, teils mobil insbesondere auf Fehlverhalten von Radfahrern zu achten.
Von 101 kontrollierten Fahrradfahrern missachteten sieben das Rotlicht an einer Ampel und mussten ein Verwarngeld von 45 Euro bezahlen. In drei Fällen telefonierten Radfahrer während der Fahrt mit ihrem Handy. Dabei wurde ein Verwarngeld von jeweils 25 Euro erhoben. in weiteren zwei Fällen mussten Zweiradfahrer 15 Euro Verwarngeld bezahlen, weil sie Radwege auf der falschen Seite benutzten.
Letztendlich wurden mehrere mündliche Verwarnungen ausgesprochen.
Neben den Radfahrern wurden darüber hinaus fünf Autofahrer ertappt, die während der Fahrt telefonierten. Sie mussten ein Verwarngeld von 40 Euro entrichten.
Vier Autofahrer missachten das Rotlicht an einer Ampel und wurden jeweils mit einem Verwarngeld von 90 Euro belegt.
Zwei Autofahrer hatten ihren Sicherheitsgurt nicht angelegt. Sie mussten ein Verwarngeld von 30 Euro bezahlen.
Die ertappten Verkehrsteilnehmer, Radfahrer wie Autofahrer, waren nach Auskunft von Polizeisprecher Manfred Pätzold größtenteils einsichtig.
Die doch recht hohe Anzahl an Verstößen in Relation zu den kontrollierten Fahrrad- und Autofahrern zeige, dass bei weitem noch nicht alle Verkehrsteilnehmer hinreichend sensibilisiert seien, so Manfred Pätzold in einer ersten Stellungnahme.
Neben der ohnehin täglichen Verkehrsüberwachung werden Schwerpunktaktionen im Rahmen der Aktion 3 x 3 in regelmäßigen Abständen fortgesetzt.