EL forciert geförderten Wohnungsbau

Am der Ecke Kurt-Schumacher-Allee/Elbeweg soll es losgehen: Lars Hecht mit den Unterlagen. (Foto: O. Krebs)

An vier Standorten wird mit Hilfe des Landes investiert

Langenhagen (ok). Auf 8.000 Quadratmetern Wohnungsbau, der vom Land gefördert wird. Die Entwicklungsgesellschaft Langenhagen (EL) investiert zusammen mit dem Land Niedersachsen an vier Standorten im Stadtgebiet eine Millionensumme. Die Wohnungen sollen in Engelbostel an der Stöckener Straße und der Straße Alt-Engelbostel entstehen, an der Walsroder Straße in Krähenwinkel nördlich der Flüchtlingsunterkunft sowie an der Ecke Kurt-Schumacher-Allee/Elbeweg. Alle vier Projekte werden parallel angegangen, im Herbst 2020 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Jetzt sind Unternehmen und Planungsbüros aufgefordert im europaweit ausgeschriebenen Verhandlungsverfahren Vorschläge zu machen. "Einer soll möglichst alle vier Baustellen übernehmen", so die Wunschvorstellung Lars Hechts. Am Elbeweg ist jetzt erst einmal ein 150 Meter langer Bauzaun mit insgesamt 45 Elementen aufgestellt worden. Hier wird das Gebiet sondiert, 2.300 Tonnen Boden ausgekoffert. Eine Menge, die woanders wieder gebraucht werden kann. "Die fachgerechte Entsorgung ohne Transport würde sonst bei 16 bis 17 Euro liegen", sagt Lars Hecht von der EL. Die Wohnungen sind nicht am freien Markt verfügbar; die Mieter werden im Zuge der Belegung von der Stadt Langenhagen vorgeschlagen. 75 Prozent der Investitionskosten trägt das Land Niedersachsen; die Mietkosten liegen bei 5,60 Euro pro Quadratmeter kalt. Ein Berechtiungsschein ist für den Bezug allerdings erforderlich. Besonders nachgefragt seien zurzeit Ein-Zimmer-Wohnungen. Am Elbeweg könnten auf 1.300 Quadratmetern 14 davon entstehen.