Elke Weickelt in der Galerie Depelmann

Elke Weickelt mit ihrem „Werk ohne Titel“ in Mischtechnik auf Leinwand. Foto: K. Raap

Jahreswende-Ausstellung läuft noch bis zum 31. Januar

Krähenwinkel (kr). Noch bis zum 31. Januar läuft die traditionelle Weihnachts- und Jahreswende-Ausstellung in der in Krähenwinkel, Walsroder Straße 305, beheimateten Galerie Depelmann. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die aktuellen Werke von Elke Weickelt. Außerdem werden in einer Grafik-Sonderschau besondere Angebote aus den Beständen der Galerie präsentiert. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10 bis 18.30 und sonnabends von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Für die Würdigung der Werke Elke Weickelts zeichnete bei der gut besuchten Vernissage die Kunsthistorikerin Frauke Engel verantwortlich.
Die 30 ausgestellten, meist in Mischtechnik gestalteten Werke der in Dielheim bei Heidelberg lebenden Künstlerin, überzeugen durch eine individuelle Formensprache. Ihr Schaffen ist geprägt von der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der einfachen Form. Elke Weickelt gibt ihren Bildern keine Titel, wohl wissend, dass solche zumeist doch nur Hilfe zum Verständnis sein könnten und damit ablenken würden von der persönlichen Auseinandersetzung des Betrachters mit den Bildern. Sehenswert auch ihre farbliche Gestaltung von Formen zur Produktion von Zigarren, „das ist ein Stück Geschichte“ betonte Elke Weickelt, „sie erinnern an die einstige Bedeutung der wirtschaftlichen Blütezeit Nordbadens auf dem Gebiet der Tabakverarbeitung.“ Die Künstlerin, 1953 in Oldenburg geboren, lebte nach einem Hochschulstudium und der Promotion ein Jahr in Südostasien. Von 1989 bis 1993 studierte sie Bildende Kunst an der Freien Kunstakademie in Mannheim und absolvierte ein Projektstudium bei Siegfried Kaden. 1997 erhielt sie den Weide-Kunstpreis, 2004 die Willibald-Kramm-Auszeichnung und 2007 den 1. Preis des Kunstkreises Südliche Bergstraße. In der Galerie Depelmann ist Elke Weickelt seit 2005 vertreten.