Eltern machen mobil

Aufruf zur Hort-Initiative in Eigenregie

Kaltenweide (gg). Im direkten Kontakt untereinander wollen nun die Eltern der Grundschulkinder Kaltenweide eine Lösung für ihre Betreuungsprobleme finden. „Wir sind Eltern, die voll berufstätig sind. Wir hängen in der Luft. Von der Stadtverwaltung gibt es keine verlässliche Aussicht auf einen Betreuungsplatz nach Schulschluss am Nachmittag. Die brauchen wir aber schnellst möglich, wenn wir unsere Jobs behalten wollen“, so die eindrückliche Schilderung von Mareike Schmelczyk, die sich stellvertretend für „viele Eltern“ im Gespräch mit dem ECHO äußerte. Dass es von der Grundschule Kaltenweide bereits eine Information zu der möglichen Umwandlung in eine Ganztagsschule gibt, ist für sie keine Lösung. Der Ganztagsbetrieb kann nach einem Rundbrief von Schulleiterin Eva-Maria Kreikmann frühestens im Schuljahr 2014/15 mit einer Betreuung bis voraussichtlich 15 Uhr starten. „Das reicht nicht aus, kein Vollzeitjob läuft bis 15 Uhr und zudem bleibt das Schulferienproblem“, sagte Schmelczyk. Sie setzt sich für die zusätzliche Einrichtung einer Hortbetreuung bis mindestens 17 Uhr ein. Diese kann auch Betreuung während der Schulferien bieten. Um das voran zu bringen, wurde bereits vor einigen Monaten die Internetseite www.30855.de eingerichtet, auf der sich Unterstützer und Interessierte zwecks Vernetzung eintragen können. Zudem werden auf dem Weihnachtsmarkt in Kaltenweide am Sonnabend, 15. Dezember, um etwa 15 Uhr am Eingangsbereich Zellerie Flugblätter mit Informationen verteilt.