Energiewende auf einen Blick

Langenhagen und enercity starten Klimamonitor

Langenhagen. „Wir freuen uns sehr, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt mit dem Monitor die Möglichkeit zu geben, Erzeugung und Verbrauch des Stroms in Langenhagen live mit zu verfolgen und damit die Energiewende sichtbar und greifbarer zu machen“, freut sich die städtische Klimaschutzmanagerin Christine Pfülb.
Der Klimamonitor visualisiert in einer anschaulichen, sich automatisch aktualisierenden Grafik neben den aktuellen Wetterdaten und dem Netzbezug detailliert die Stromerzeugung aus Photovoltaik, Biogas und konventionellen Quellen u.a. den Blockheizkraftwerken, sowie die Anzahl der Anlagen und deren jeweilige Auslastung. Zeitgleich kann der Betrachter die Verteilung des Verbrauchs auf öffentliche Gebäude, Privathaushalte, Gewerbe und Industrie verfolgen. Darüber hinaus ist zu sehen, wieviel CO2 bereits am Tag vermieden wurde. Zusätzlich gibt es Zusammenfassungen der Tages-, Wochen-, Monats und sogar Jahreswerte zur besseren Übersicht und Vergleichbarkeit.
Entwickelt wurde der Klimamonitor vom Energiedienstleister enercity. „Wir nutzen Echt- und Prognosedaten aus unterschiedlichen Netzsystemen. Diese Daten werden dann für den Klimamonitor Langenhagen zur Verfügung gestellt, und das alles selbstverständlich datenschutzkonform“, erklärt Jan Trense, Geschäftsbereichsleiter Dienstleistungen bei enercity. „Der Klimamonitor ist ein sinnvolles Instrument, die Entwicklung der regenerativen Energien abzubilden, damit Tendenzen zu erkennen und daraus die passenden Konsequenzen zu ziehen, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten.“
„In Langenhagen bieten Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerke das größte Potential zur regenerativen Stromerzeugung, deshalb wird der Einsatz im Zuge städtischer Baumaßnahmen stets überprüft“, so Pfülb. Die Solarnutzung ist in der Bauleitplanung verankert, öffentliche Gebäude erhalten zunehmend Photovoltaik-Anlagen, um den Anteil an Ökostrom direkt und indirekt zu unterstützen. Etliche solcher Anlagen wurden in den vergangenen Monaten errichtet, sowie die Anzahl der Nahwärmenetze mit Blockheizkraftwerken ausgebaut. „Selbstverständlich werden auch die neu hinzugekommenen Anlagen vom Klimamonitor erfasst“, hebt Trense, hervor.
Die statistischen Funktionen des Klimamonitors werden auch als Controlling-Instrument zum Ausbau der erneuerbaren Energien, speziell der Photovoltaik genutzt.
Interessierte finden den Klimamonitor auf der Website der Stadt Langenhagen unter www.langenhagen.de/klimamonitor und auf www.enercity-netz.de/klimamonitor/langenhagen