„Engelbosteler Eltern stehen auf der Matte“

Christiane Höppner-Groth (von links), Jutta Köster, Rainer Müller-Jödicke, Gudrun Mennecke, Marco Brunotte, Annemarie Henning und Bettina Möller. (Foto: G. Gosewisch)

Krippengruppe soll Lücke im Betreuungsangebot schließen

Engelbostel (gg). Über den Stand der möglichen Entwicklung einer ersten Krippengruppe in Engelbostel informierte sich Landtagmitglied Marco Brunotte in einem offenen Gespräch mit Annemarie Henning, die die betriebswirtschaftliche Leitung der Kindertagesstätten in Trägerschaft des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen inne hat. Damit ist sie Vertreterin der Trägerschaft der Kita Engelbostel. In Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin Christiane Höppner-Groth, die die pädagogische Leitung der Evangelischen Kindertagesstätten-Verbände inne hat, arbeitet sie an der Realisierung einer Krippengruppe für Engelbostel. „Die Eltern stehen auf der Matte, der Bedarf ist da“, meint Marco Brunotte. Rainer Müller-Jödicke, Pastor in Engelbostel, ergänzt: „Die Eltern der Kinder in den Krabbelgruppen melden uns den Bedarf.“ Da es noch keine Krippengruppe in Engelbostel gibt, nutzen Eltern andere Angebote, was mit Fahrtaufwand verbunden ist. „Die Kontinuität der Gruppengemeinschaft im Ort ist wichtig“, erklärt Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke. Sie möchte dem Grundbedarf in Engelbostel entsprechen können: „Das Vorhandensein von Krippenplätzen erhöht die Attraktivität des Ortes und sorgt für den Zuzug junger Familien, das brauchen wir hier.“
Aktuell kümmern sich Annemarie Henning und Christiane Höppner-Groth um die Organisation der Räume für die Krippengruppe, sind im Gespräch mit einem Vermieter. Mitte Mai soll ein finanzielles Konzept erarbeitet werden.