Entlastung der A2?

Langenhagen (gg). Nachdem in den vergangenen 40 Jahren der Ausbau der Langenhagener Straße zwischen Langenhagen (Kreuzung Stelinger Straße) und Garbsen (Kreuzung Wreschner Allee) ergebnislos diskutiert wurde, bemühen sich nun die SPD-Landtagsabgeordneten Marko Brunotte (Langenhagen) und Mustafa Erkan (Garbsen) um eine weitere Prüfung. „Wir wollen jetzt noch einmal alle Aspekte und Möglichkeiten zusammentragen, um endlich zu einem abschließenden Votum zu kommen, so oder so“, sagt Brunotte im Gespräch mit dem ECHO. Ob er sich für oder gegen den Lückschluss einsetzt, sei noch offen. „Es wird ein Gesamtpaket zu beurteilen sein. Abzuwägen ist der Investitionsaufwand und die mögliche Verkehrsentlastung. Die Kommunen müssen sich einig sein“, erklärt er. Auch die Belastungsgrenze der Langenhagener Straße - in der Verlängerung mit der Godshorner Straße- insgesamt, beispielsweise an der Kreuzung Langenforther Platz, spiele in seine Erwägungen hinein. „Letztlich geht es sicherlich auch darum, wie attraktiv die Langenhagener Straße als Umleitungsstrecke zur A2 ist“, ergänzt Brunotte. Befürchtungen der einen oder andern Kommune zum Thema Kaufkraftabfluss in das ein oder andere Einkaufszentrum seien allerdings nicht mehr aktuell: „Beide Kommunen begegnen sich da auf Augenhöhe“, sagt er. Geantwortet hat die Landtagsverwaltung bereits auf Brunottes Anfrage zur Planfeststellung. So kann der Lückenschluss nur gebaut werden (Entscheidung des Verwaltungsgerichts aus dem Jahr 2012), wenn eine Umstufung der Langenhagener Straße vorgenommen wird. Sie wäre dann nicht mehr Landesstraße, sondern kommunale Verbindungsstraße. Dafür müsste eine „planungsrechtliche Sicherung“ seitens der Landesverwaltung durchgeführt werden. Diese Sicherung ist aber noch nicht vorgenommen worden.