„Entweder zu früh oder zu spät“

Rat bemängelt fehlende Kommunikation vor DLRG-Landesmeisterschaft

Langenhagen (ok). Alles eine Frage der Kommunikation? Grundsätzlich sind sich die Politiker einig, dass die Landesmeisterschaften der DLRG, die in Kombination mit dem Landesjugendtreffen vom 12. bis 15. April in Schulzentrum, IGS Süd und natürlich Wasserwelt über die Bühne gehen, eine Supersache seien. Nur: Bürgermeister Mirko Heuer hätte nicht nur das Stadtparlament, sondern vor allen Dingen auch die beteiligten Schulen frühzeitiger informieren sollen. Die seien schließlich kein „Hinterhof des Rathauses“, so Wolfgang Kuschel (SPD). Letztendlich sei die ganze Diskussion für ihn aber lediglich „verkrampft aufgeregtes Flügelschlagen“. Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Reinhard Grabowsky liegt die Zuständigkeit eindeutig bei Bürgermeister Mirko Heuer, das sei ein Geschäft der laufenden Verwaltung. Für Joachim Balk (FDP) ist das Thema auch viel zu hoch aufgehängt. Und für Andreas Eilers (WAL) einfach „traurig und beschämend, eine coole, tolle Geschichte so kaputt zu reden“. Felicitas Weck sagt: „Die Werbung für die Stadt Langenhagen ist einfach unbezahlbar.“ Bürgermeister Mirko Heuer räumt Fehler ein, sagt aber auch, dass es schwierig sei, den richtigen Zeitpunkt zu finden. „Meistens ist es entweder zu früh oder eben zu spät wie in diesem Fall“, sagt der Verwaltungschef. Erwartet werden in den Osterferien rund 1.200 bis 1.300 Wettkämpfer, die ihre Fähigkeiten beim Rettungsschwimmen in verschiedenen Disziplinen unter Beweis stellen werden. Zusammen mit Helfern und Unterstützern werden rund 2.000 sportbegeisterte Gäste in der Flughafenstadt erwartet. Das Veranstaltungskonzept sei mit den Hausmeistern abgestimmt, für Brandwachen ist beispielsweise gesorgt, Schlösser umgerüstet worden. Schon im Vorfeld war eine zusätzliche Fluchttür eingebaut worden, die natürlich auch in Zukunft genutzt werden können. Durch die Versammlungsstättenverordnung gebe es ja klare Vorgaben. Denn eines muss deutlich sein: Es sei die größte Veranstaltung der DLRG in ganz Deutschland. Bürgermeister Mirko Heuer: „Am Ende haben alle an einem Strang gezogen und wir einen Geht-wenn-Weg gefunden.“