"Er hat leider das Ziel verfehlt"

SPD-Fraktion kennt Marco Rösler anders

Kaltenweide (ok). Sie kenne ihren Fraktionskollegen Marco Rösler als überdurchschnittlich engagierten Bürger und Kommunalpolitiker, der viel Zeit in die Belange der Bürgerinnen und Bürger Kaltenweides investiere, besonders für Kinder und Jugendliche. Die Äußerungen Röslers im sozialen Netzwerk Facebook (das ECHO berichtete) passten gar nicht in dieses Bild, und Annette Spremberg, Sprecherin der Kaltenweider SPD-Fraktion, kann sie sich nur dadurch erklären, dass er seine Eindrücke besonders einfallsreich und redegewandt schildern wollte, dabei mit seinen unpassenden Äußerungen aber leider das Ziel verfehlt habe. Sie habe während des Schützenfestes nichts Negatives über den Ablauf aus seinem Munde gehört.
Die SPD-Fraktion teile die Auffassung Röslers vom "Klimax des paramilitärisch anmutenden sozialen Netzwerks der alten Schule" nicht, distanziert sich von der Äußerung. Im Gegenteil: Der Schützenverein Kaltenweide leiste mit seinem Schützenfest einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in Kaltenweide und sorge somit auch für ein positives Image des Ortes in Langenhagen und in der Region. Darüber hinaus leiste der Verein einen wichtigen Beitrag für das Zusammenwachsen des Neubaugebiets Weiherfeld und des alten Kaltenweider Ortskerns, indem er den Kindern und Jugendlichen Angebote unterbreite und für das Ausschießen der Bürgerscheibe um Beteiligung von Neubürgern werbe. "Von der Begeisterung für den Schützenverein konnte ich mich beim Anbringen der Jugendscheibe am Sonnabend selbst überzeugen. Viele Nachbarn waren aktiv, um die Schützen zu empfangen, zu bewirten und die Jugendkönigin zu feiern", fasst Annette Spremberg ihre persönlichen Eindrücke zusammen. Fazit: Die Arbeit des Schützenvereins Kaltenweide werde vom Ortsrat geschätzt, befürwortet und unterstützt.