„Er steht zu seinen Projekten“

Hallenfreibad: Ortsbürgemeisterin sieht „sportliche Nachnutzung“ im Vordergrund

Godshorn (ok). Godshorns Ortsbürgermeisterin bezeichnet Unternehmer und ZAG-Chef Martin Weiß als „Chancendenker“, der zu seinen Projekten steht. In welcher Form und Umfang seine Pläne realisiert würden, stehe auf einem ganz anderen Blatt. Weiß hat auf Nachfrage des ECHO unter anderem eine kleine Arena im Stil des Schalke-Stadtions mit aufschiebbarem Dach ins Spiel gebracht. Die sportliche Nachnutzung sei vom Ortsrat beschlossen worden, Open-Air-Konzerte spielten in den Planungen keine sonderlich große Rolle. Ute Biehlmann-Sprung: „Wenn er nur zehn bis 20 Prozent umsetzt, ist das mehr als jetzt.“ Die CDU-Politikerin ist überzeugt davon, dass wegen der Corona-Krise in den nächsten zehn Jahren kein Geld für einen Abriss vorhanden sein wird. Schriftlich sei noch gar nichts fixiert, Unternehmer Weiß habe seine Ideen aber bereits der Stadtverwaltung vorgestellt. Tim Julian Wook, Sprecher der SPD-Fraktion steht „sinnvollen und guten Vorschlägen“ offen gegenüber, letztendlich entscheide aber die Politik. Das sieht auch sein christdemokratisches Pendant Ulrich Müller in der jüngsten Ortsratssitzung so: Immerhin müssten Grundstückskäufe getätigt und zumindest der Bebauungsplan geändert werden. Der Vinnhorster Martin Weiß, der zuletzt auch einige Male negativ in die Schagzeilen geraten war,sei  jetzt erst einmal sechs Wochen auf Kur am Bodensee und werde danach seine Pläne im Godshorner Ortsrat präsentieren.