„Ergebnis lohnt die Kosten!“

Symbolische Schlüsselübergabe in der Kreuzwippe: Cornelia Mattutat (von links), Friedhelm Fischer, Gudrun Mennecke und Ingrid Bernhardt. (Foto: G. Gosewisch)

Einweihung der Kreuzwippe stimmt versöhnliche Töne an

Engelbostel (gg). Den Abschluss der Sanierung der Kreuzwippe nutzte die Stadt zu einem feierlichen Empfang mit symbolischer Schlüsselübergabe an die ständigen Nutzer. Cornelia Mattutat, stellvertretend für die DRK-Ortsgruppe, und AWO-Vorsitzende Ingrid Bernhard nahmen die aus der alten Kreuzwippe erhaltenen Schlüssel entgegen. Für sie wie auch für Ortsbürgermeisterin Gudrun Mennecke ist der Zustand der Kreuzwippe vor der Sanierung bildlich noch gut in Erinnerung. Als muffig, dunkel und baufällig beschreiben sie den Zustand in einem Rückblick. „Sorgsam und mit viel Sachverstand“, so Bürgermeister Friedhelm Fischer ist die Grundsanierung gelungen. Bei allen Arbeiten wurde so viel wie möglich von der alten Substanz erhalten, neue Einbauten mussten den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes gerecht werden. Entsprechend die Materialwahl: Sandstein und einzeln per Hand gebrannte Ziegel wurden eingebaut, die Fenster aus Thermoholz gefertigt, das teuerste und langlebigste Material derzeit auf dem Markt. Die Erhaltung eines städtebaulichen Dankmals sei für Langenhagen besonders wichtig, so die Betonung des Bürgermeisters, denn nur wenige historische Gebäude in städtischem Besitz seien überhaupt vorhanden. „In diesem Zusammenhang lohnt das Ergebnis die Kosten“, so seine Einschätzung. Abzusehen ist, dass der Kostenrahmen von 1,36 Millionen Euro für die gesamte Sanierung und die Erstellung von 275 Quadratmetern Nutzfläche eingehalten wird. Eine Schlussrechnung liegt trotz Abschluss der Arbeiten vor einigen Wochen noch nicht vor. Ortsansässige Vereine und Verbände sollen die Kreuzwippe als Treffpunkt nutzen können, die Verwaltungsstelle mit Büro von Gudrun Mennecke ist bereits voll eingerichtet. „Ich habe mir viel Kritik anhören müssen“, sagt sie rückblickend zum Planverfahren, ist sich aber sicher, dass der Mehrwert für die Gemeinschaft in Engelbostel die Sanierung rechtfertigt.