Es begann in der Sandkiste

Haben fast ihr ganzes Leben miteinander verbracht: Erika und Hans-Wolfgang Hobohm.Foto: O. Krebs

Eiserne Hochzeit bei Erika und Hans-Wolfgang Hobohm

Langenhagen (ok). Das ist wahre Liebe: Hans-Wolfgang Hobohm ist jeden Tag bei seiner Frau Erika, die an Demenz erkrankt ist und seit einem Jahr im Altenzentrum Eichenpark zu Hause ist. Ihr Ehemann dagegen wohnt immer noch in seinem Elternhaus an der Robert-Koch-Straße: „Hier bin ich geboren, und hier will ich auch sterben.“ Die beiden wirken sehr vertraut miteinander, wenn er zärtlich ihre Hand nimmt. Kein Wunder, haben sie doch fast ihr ganzes Leben miteinander verbracht. Sie haben sich schon als kleine Kinder in der Sandkiste kennen gelernt, aber erst kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zufällig im Bus in Langenhagen wiedergetroffen. Dann schlug allerdings gleich der Blitz ein, und es war Liebe auf den ersten Blick. Dann ging alles ganz schnell: Im November hielt Hans-Wolfgang um die Hand seiner Erika an, am 8. Juni 1946 wurde dann geheiratet. Hobohm gründete eine Firma und auch den Langenhagener Motor Club, dessen Ehrenvorsitzender er heute ist. Gemeinsam startete das Ehepaar Hobohm bei Rallyes, Erika als Co-Pilotin immer an der Seite ihres Hans-Wolfgangs. Eines hat sich Hans-Wolfgang Hobohm – zur Familie zählen neben der Tochter, drei Enkel und vier Urenkel – aber noch vorgenommen. „Wir wollen in fünf Jahren Gnadenhochzeit feiern“, so Hans-Wolfgang Hobohm.