Es fehlt ein Treffpunkt für den ganzen Ort

SPD Langenhagen sammelte Ideen für die Zukunft Kaltenweides

Kaltenweide (ok). Ein Café oder ein Bistro als Treffpunkt in Kaltenweide - das sei schon eine feine Sache. Dieser Ansicht waren Teilnehmer der virtuellen Stadtteilkonferenz, zu der die SPD Langenhagen und Bürgermeisterkandidatin Afra Gamoori eingeladen hatten. Der nördlichste Ortsteil Langenhagens mit dem Neubaugebiet Weiherfeld verzeichnet die höchsten Wachstumsraten. Seit 2008 hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt, seit 20 Jahren verdreifacht. Einen gemeinsamen Treffpunkt, der Alt und Jung zusammenführt, den gibt es allerdings noch nicht. Afra Gamoori sammelt erst einmal alle Vorschläge, macht sich dann ihr eigenes Bild. Dazu gehört zum Beispiel auch das Müll-Problem, das vor allen Dingen am Kaltenweider Platz auftreten soll. Afra Gamoori setzt nach eigenen Ausführungen auf ein neues Konzept in Sachen Sauberkeits- und Umweltschutz, spricht sich für ein Alkohol- und Rauchverbot am Kaltenweider Platz aus. Wichtig sei ihr aber, die Menschen bei ihren Ideen mitzunehmen und zu sensiblisieren. Thema Radverkehr: Der frühere Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr wünscht sich, dass Kaltenweide besser angeschlossen werde. Der geplante Schnellweg ende bislang an der Walsroder Straße, solle bis Kaltenweide fortgesetzt werden. Auch VHS-Leiterin Anette v.Stieglitz wünscht sich Lückenschlüsse. Das Gefühl der Sicherheit für Radfahrer stehe im Vordergrund. Was das im Moment viel diskutierte Thema Bebauung und Integriertes Stadtentwicklungskonzept betrifft, so traf Anette v. Stieglitz die klare Aussage, dass der Boden das kostbarste sei, was wir haben. Wolfgang Langrehr pflichtete ihr bei, aber für sozialen Wohnraum sei weitere Bebauung notwendig. Für die Landwirte könne es Brachflächen außerhalb Langenhagens als Ausgleichsflächen geben. Einig waren sich alle Teilnehmer, was die Lebendigkeit in den Ortschaften und die Zeit nach Corona angehe. Dieter Treytnar stellvertretend: "Das Sommerfest hat sich zu einer Erfolgsgeschichte." Die Ideen, die die SPD aus allen Zukunftskonferenzen mitgenommen hat, sollen ins Programm für die Kommunalwahl einfließen.