„Es ist ein guter Auftakt zum neuen Jahr“

Der elfjährige Vincent schreibt den Segensspruch 20*C+M+B+20 an die Eingangstür zum Rathaus.

Die Sternsinger der katholischen Liebfrauengemeinde besuchten das Rathaus Langenhagen und gaben ihren Segen

Langenhagen (lo). Mit bunten Gewändern, Kronen und teils Sternen ausgestattet kamen die Sternsinger am Dreikönigstag in das Langenhagener Rathaus, um den Segen zu bringen. Dort nahm die kleinen Caspars, Melchiors und Balthasars die erste Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch in Empfang.. Zur Begrüßung sangen die Jungen und Mädchen der katholischen Liebfrauengemeinde, zu welcher auch die Zwölf-Apostel-Kirche gehört, das Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“. „Ihr habt diesmal besonders laut und schön gesungen“, betonte Gotzes-Karrasch.
Doch die sieben- bis 16-Jährigen haben nicht nur gesungen, sondern auch ihren Segensspruch 20*C+M+B+20 an die Eingangstür zum Rathaus-Innenhof geschrieben. Diese Aufgabe durfte in diesem Jahr der elfjährige Vincent übernehmen. Die dafür bereit gestellte Leiter brauchte er nicht. „Das ist ein guter Auftakt zum neuen Jahr und es gibt Hoffnung“, sagte Gotzes-Karrasch. Und weiter: „Hier setzten sich Kinder und Jugendliche dafür ein, dass es anderen besser geht.“
Denn das diesjährige Dreikönigssingen steht auch wieder unter einem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit.“ Das gesammelte Geld soll dabei helfen, Hilfsprojekte und Maßnahmen zu verwirklichen. „Alle Projekte kosten Geld und daher hilft die Sternsingeraktion“, sagte die erste Stadträtin. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt über 50 Millionen Euro zusammen. Auf ein ähnliches Ergebnis hofft Gotzes-Karrasch auch in diesem Jahr.
Damit auch viel Geld zusammen kommt, haben die Sternsinger aber nicht nur das Rathaus besucht. Immer in Vierergruppen – ein Sternträger, Caspar, Melchior und Balthasar – zogen sie von Haushalt zu Haushalt. Dafür waren die insgesamt 23 Kinder und Jugendlichen vier Tage lang unterwegs. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: 109 Haushalte sowie die AWO City-Park-Residenz haben die kleinen Sternsinger besucht. Und auch nach dem Besuch im Rathaus war noch nicht Schluss. Denn im Anschluss ging es noch zur Flughafen-Kapelle.