Es kann nur besser werden

SCL bisher nur Spielball der Gegner

Langenhagen (rt). Nein, Hoffnung machten die Auftritte des SC Langenhagen in der laufenden Spielzeit der Oberliga Niedersachsen bisher nicht. Ohne Punkte, ohne Selbstvertrauen, ohne ein Quäntchen Glück – die Flughafenstädter belegen nach lediglich vier gespielten Partien den letzten Tabellenplatz. Doch in schlechten Zeiten muss man aus Kleinigkeiten Zuversicht ziehen. Im Vorfeld hatte sich Trainer Stefan Gehrke auf die Partie beim ebenfalls punktlosen Aufsteiger TuS Celle FC gefreut, um schlussendlich mit dem Gezeigten in der Anfangsphase zufrieden gewesen zu sein. Und wenn auch mal im Abschluss der Funke übergesprungen wäre, vielleicht hätten die Gäste sogar etwas Zählbares mitgenommen. So lief es wie gehabt, unnötige Fehler, die vom Gegner eiskalt ausgenutzt wurden. Am Ende des Spiels eine erneute gelb-rote Karte, die jedoch nicht mehr ausschlaggebend war, verbunden mit dem kollektiven Aufstecken im Angesicht der Niederlage. Gut, die Höhe der Niederlage macht den Kohl am Ende auch nicht fett, ist allerdings deprimierend und kann am Saisonende sehr weh tun. Bei einem Torverhältnis von minus 13 nach vier Begegnungen wird man bei Punktgleichheit immer hinter dem Konkurrenten bleiben. Nun geht es morgen ab 15 Uhr gegen den nächsten Aufsteiger aus Egestorf/Langreder. Über die Favoritenrolle muss nicht lange diskutiert werden. Die Gäste befinden sich mit ausgeglichener Bilanz im Mittelfeld der Tabelle und konnten bisher durchaus überzeugen. Mit Jan Zimmermann als Spielertrainer und Markus Küpper an der Außenlinie sind zwei Ex-Profis für das Team vom Deister zuständig, dass bisher durch seine mannschaftliche Geschlossenheit überzeugen konnte. Spieler vom Format eines Jan Baßler, Thorben Schierholz oder auch Zimmermann selbst, werden sich die zu erwartenden Geschenke sicherlich nicht entgehen lassen. Also wird als erstes Ziel das Vermeiden individueller Fehler auf der Agenda der Heimtrainer stehen. Nur wenn die Fehlerquote reduziert wird, kann vorsichtig Richtung eigener gefährlicher Aktionen gedacht werden. Wenn nicht, wird die Hoffnung nach dem dritten Heimspiel keinen neuen Nährboden bekommen.