Es muss vorangehen

Ein Sonnabend im Jahre 2020: morgens mit der Familie zum Shoppen ins große schmucke CCL, nachmittags zum Entspannen ins neue Freizeit- und Wellnessbad. Eine Vision, die Wirklichkeit zu werden scheint. Die Bürgerbefragung mit einer erstaunlich hohen Beteiligung von fast 50 Prozent hat's gezeigt: Die Mehrheit der Langenhagenerinnen und Langenhagener wünscht sich ein Freizeit- und Wellnessbad an der Theodor-Heuss-Straße. Jetzt ist die Politik gefordert, muss das Wählervotum zügig umsetzen. Seit mehr als acht Jahren treibt das Thema die Bürgerinnen und Bürger in der Flughafenstadt um; Bürgerbegehren und Bürgerentscheid rund um das einmal geplante LA2O am Silbersee sind vielen noch in guter Erinnerung. Abgehakt. Jetzt muss es vorangehen; schnell nach einer Lösung gesucht werden, die möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer zufrieden stellt. Dabei darf auch die Gegenfinanzierung nicht außer Acht gelassen werden, zwei Millionen Euro an laufenden Kosten sind nicht gerade ein Pappenstiel. Die Kritiker fordern zurecht, dass das Geld an anderer Stelle im Haushalt eingespart werden muss. Wichtig ist auch, von Anfang an alle einzubinden, nicht ausschließlich ans Stadtmarketing und externe Gäste zu denken. Die schwimmsporttreibenden Vereine in Langenhagen müssen auch zu ihrem Recht kommen.
Oliver Krebs