Etwas länger als geplant

Thomas Seidel (von links), Cornelia Greese und Sven Seidel bilden den Vorstand des Vereins zur Förderung der Jugend und Kultur. (Foto: G. Gosewisch)

Bühne im Stadtpark: Jugendliche entschuldigen sich

Langenhagen (gg). Eine Sondergenehmigung der Stadtverwaltung hatten die Organisatoren der Veranstaltung „Tanz aus dem April“, die am 30. April im Stadtpark an der Bühne, Niederrader Allee, stattgefunden hat. Es ist die Traditionsveranstaltung des Vereins zur Förderung der Jugend und Kultur, die in die 27. Auflage gegangen ist. Nur weil das Haus der Jugend wegen der Sanierungsmaßnahmen keinen Platz mehr bietet, ist die Bühne im Stadtpark seit vergangenem Jahr das Ausweichquartier – Open Air und daher mit ordentlichem Geräuschpegel, da Bands live spielen, Hard Rock und Metal. „Der Platzregen machte uns erhebliche Schwierigkeiten, Technik-Ersatz musste beschafft werden, das hat Zeit gekostet“, erklärt Sven Seidel. Zusammen mit Thomas Seidel und Cornelia Greese hatte er die Organisation für den Verein übernommen, sie sind inzwischen als Vorstandsmitglieder neu gewählt worden. Gekürzt haben sie die Programme der Bands, dennoch sei der Zeitverzug nicht mehr ganz aufzuheben gewesen, sodass die Veranstaltung erst um 0.20 Uhr statt um 24 Uhr, wie genehmigt und geplant, zu Ende gewesen sei. Die Situation schriftlich erklärt haben sie nun auf Zetteln, die sie in die Briefkästen der Anlieger verteilt haben. „Wir entschuldigen uns für die Verspätung und laden die Betroffenen zu einem Getränk im Cafe Monopol im Haus der Jugend ein“, sagt Sven Seidel.
Der Verein zur Förderung der Jugend und Kultur lädt Interessierte ein, sich ehrenamtlich zu engagieren. Es werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben, die Projekte, der Betrieb des Cafes Monopol und Bärenhunger (kostenlose Essensausgabe an Schülerinnen und Schüler) werden von der Stadtverwaltung mit rund 20.000 Euro pro Jahr gefördert.