Fällungen zur Sicherheit der Spaziergänger

Eine abgestorbene Kieferngruppe.

Dürrejahre: einige Birken, Ahornbäume und Kiefern nicht mehr standsicher

Langenhagen. Im Stadtpark müssen bis Ende Februar etwa 30 Bäume gefällt werden. Sie sind infolge der Dürrejahre seit 2018 und die noch immer zu trockenen Böden geschwächt. Dadurch sind sie anfällig für verschiedene Krankheiten oder den Befall von Schädlingen. Mit der Folge: Die Bäume sterben mit der Zeit häufig vollständig ab und verlieren ihre Standsicherheit. Zum Schutz der Besucherinnen und Besucher des Stadtparks lässt die Stadt sie deshalb aus dem Bestand entfernen.
Von einer Ersatzpflanzung für die jetzt zu fällenden Bäume kann abgesehen werden. Sie befinden sich in Gebieten mit engen Gehölzbeständen, in denen Neuanpflanzungen nur eingeschränkt gedeihen können und in denen sich teilweise eine natürliche Verjüngung herausgebildet hat.
Von den Auswirkungen der Dürre in den vergangenen drei Jahren sind Kiefern, Ahornbäume und besonders Birken betroffen.
Der Zustand der Birken im Stadtpark hat sich vielerorts verschlechtert. Sie wiesen bereits im vergangenen Jahr braunes Laub und vorzeitigen Laubfall, lichte Kronen sowie vermehrte Totholzbildung aus.
Auch Kiefern sind durch Trockenstress geschwächt und können sich dadurch nicht mehr ausreichend vor Schädlingen schützen. Mit der Folge: Einige von ihnen sind von Borkenkäfern und Kiefernprachtkäfern befallen, welche die ohnehin geschwächten Bäume innerhalb kurzer Zeit zum Absterben bringen können.
Bedingt durch die Trockenheit sind auch einige junge Ahornbäume abgestorben. In Teilen wurde an diesen eine durch einen Pilz verursachte Krankheit festgestellt. Das Besondere an diesem Pilz: Seine Sporen, die beim Zersägen der Stämme freigesetzt werden, können sich für Personen in unmittelbarer Nähe der Arbeiten gesundheitsschädlich auswirken. Aus diesem Grund werden die Mitarbeiter der beauftragten Firma die notwendige Schutzausrüstung tragen und die zersägten Stämme schnellstmöglich aus dem Bestand entfernen. Der jeweilige Arbeitsbereich wird abgesperrt; für Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Anwohnerinnen und Anwohner besteht keine Gefahr.
Auf die klimatischen Veränderungen reagiert die Stadt Langenhagen durch geeignete Baumartenwahl und Standortgestaltung, um auch künftig funktionelles Stadtgrün zu erhalten beziehungsweise zu ermöglichen. Zudem werden die Bäume regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit und ihren Zustand kontrolliert und entsprechend gepflegt.