FahrKulTour ist abgesagt

Auch Bürgermeister Mirko Heuer war mit seiner Familie bei der FahrKulTour schon mit dabei. (Foto: D. Lange)

Organisatorin Gabriele Spier zieht nach Ratsbeschluss für sich die Reißleine

Langenhagen (ok). Paukenschlag im Nachgang der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Langenhagen: Organisatorin Gabriele Spier hat die FahrKulTour, für dieses Jahr abgesagt. Sie sollte eigentlich am 26. Mai, dem Tag der Europawahl, über die Bühne gehen. Spier hat die kulinarische Fahrradtour durch Langenhagen seit 2014 ehrenamtlich in ihre Hand genommen, die Idee aus dem EU-Projekt Pferdestärken fortgesetzt. Gabriele Spier: "Ich habe einen Antrag auf Zuwendung lauf Förderrichtlinie für die FahrKulTour 2019 gestellt." Beantragt hat sie eine Summe von jeweils 7.000 Euro für die nächsten drei; bewilligt wurden ihr von SPD, Grünen, FDP und AfD aber nur 5.000 Euro für die diesjährige Veranstaltung. Etwa 30 Prozent weniger. Schon im vergangenen Jahr war der Betrag auf 6.000 Euro gekürzt worden; beantragt hatte sie 7.500 Euro, die damals aber dem Spardrang der früheren AG Vielfalt zum Opfer fielen. Eine Begründung für die diesjährige Kürzung habe sie aber bis heute nicht bekommen. Für Gabriele Spier ist das so nicht hinnehmbar, das finanzielle Risiko sei einfach zu groß. Sie erläutert: Die Stationen arbeiteten eigenständig. Die Organisationsleitung wähle unter anderem die Stationen aus, erarbeite den Tourenplan, schildere die Routen aus und rüste die einzelnen Stationen aus. Und ist natürlich auch für die Werbung zuständig. Gabriele Spier sagt: „Meines Erachtens kann auf eine Plakatierung nicht verzichtet werden, da sonst nicht rechtzeitig genug die möglichen Tourteilnehmer über Termin und Inhalt der Veranstaltung informiert sind und damit einzelne Stationen vielleicht nicht besucht würden.“ Erhebliche Kosten entstünden durch den Tourenplan, der textlich mit Stationsbeschreibungen und mit Beschreibung der Tourroute jedes Mal neu erstellt werden müsse. Gabriele Spier weist darauf hin, dass die Anträg alle regelkonform gestellt, die Kosten genau abgerechnet würden. Gabriele Spier: „Mögliche Überzahlungen wurden eins zu eins rücküberwiesen.“ Und: „Bei der Zuwendungsantragstellung musste ich natürlich mögliche vermehrte Kosten berücksichtigen.“Damit gar keine Missverständnisse aufkommen, stellt sie klar: „Ausdrücklich möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich die FahrKulTour nicht als CDU-Mitglied oder CDU-Ratsfrau organisiert habe.“