Fahrplan für Nachtflugregelung steht

Anrainerkommunen noch vor den Sommerferien anhören

Langenhagen. Die Kommission zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge für den Flughafen Hannover-Langenhagen – so der offizielle Name – hat die Aufgabe, die Luftaufsicht (Wirtschaftsministerium) und die Flugsicherung bei den Möglichkeiten zur Minderung der Lärm- und Luftbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens zu beraten.
Die Kommission hat sich bei ihrer jüngsten Sitzung mit der Planungen zur so genannten Nachtflugregelung befasst, die zum Jahresende 2019 ausläuft, so deren Vorsitzender Reinhard Grabowsky. Das Niedersächsische. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung versicherte gegenüber der Kommission, dass der Entwurf einer Neureglung rechtzeitig der Kommission zur Kenntnis gebracht wird, damit diese ihrem Beratungsauftrag gerecht werden könne.
Nach der Zeitplanung des Ministeriums ist vorgesehen, sowohl die Fluglärmschutzkommission als auch zusätzlich die betroffenen Anrainerkommunen zu einem Vorschlag noch vor den Sommerferien anzuhören. Die Kommission ist gespannt, wie der Vorschlag aussehen wird und welchen Geltungszeitraum das Ministerium für die Betriebsbeschränkungen vorsehen wird.
Ferner hat sich die Fluglärmschutzkommission mit der ab Januar 2019 geltenden neuen Entgeltordnung für die Start- und Landegebühren befasst. Auf besonderes Interesse der Kommissionsmitglieder stießen dabei die lärmabhängigen Entgelte für die Nacht, da davon eine steuernde Wirkung erwartet wird. Diese Gebührenanteile wurden insgesamt und in einzelnen Lärmkategorien um bis zu 53 Pozent erhöht.