Fallzahlen rückläufig - Aufklärung stabil

Polizeikommissariat Langenhagen legt Kriminalstatistik vor

Langenhagen (ok). Die Corona-Pandemie sorgt auch bei der Kriminalstatistik für leicht rückläufige Zahlen. So lautet zumindest das Fazit des Langenhagener Kriminalkommissariats. Die Aufklärungsquote auf hohem Niveau ist stabil. Im Bereich der Eigentumskriminalität sind die Fallzahlen rückläufig. Was Betäubungsmitteldelikteangeht, würden die Fallzahlen konsequent kontrolliert. Im Einzelnen: Bei 4.236 bearbeiteten Straftaten lag die Aufklärungsquote im jahre 2020 bei 64,59 Prozent. Bei Diebstählen an und aus Kfz ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr von 196 auf 170 gesunken, die Aufklärungsquote von 14,29 auf 8,82 Prozent aber auch. Einen rapiden Rückgang gab es im Corona-Jahr auch bei Diebstählen von Kfz 24 statt 59 im Jahr 2019, Die Aufklärungsquote sankt von 35,59 auf 29,17 Prozent. Bei den Wohnungseinbrüchen waren es auch weniger: 58 statt 81. Hier stieg die Aufklärungsquote allerdings von 14,81 auf 29,31 Prozent. Die Zahl der Rohheitsdelikte ist auf dem gleichen Niveau geblieben; die Aufklärungsquote mit nahezu 90 Prozent auch. In Sachen häuslicher Gewalt ist ein leichter Rückgang von 211 auf 192 festzustellen.Stichwort tätlicher Angriff/Widerstand: Von 2019 auf 2020 gab es einen Rückgang von 26 auf 19. Bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten waren es 2020 1.110, 2019 noch 1.305. Die Aufklärungsquote ging von 80,69 auf 75,77 Prozent zurück. In Sachen Internetbetrug ist die Fallzahl aber von 394 im Jahre 2019 auf 482 im Jahre 2020 gestiegen. Die Aufklärungsquote sank leicht von 77,66 auf 73,44 Prozent. Bei den Betäubungsmitteldelikten liegt die Aufklärungsquote bei 87,5 Prozent. Die Fallzahl ist allerdings von 146 auf 248 gestiegen.
Bei den Jugendlichen zwischen 14 und 17 ist auffällig, dass die Zahl der Tatverdächtigen von 207 auf 164 zurückgegangen ist sowie die Zahl der Körperverletzungen, die von 64 auf 42 gesunken ist