Fassadenbrand gelöscht

Die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr rissen Fassadenteile ab, um Glutnester zu löschen. (Foto: R. Heidrich)

Schnelles Eingreifen verhinderte Schlimmeres

Engelbostel. Am frühen Sonntagmorgen kam es zu einem Fassadenbrand an der Straße Am Krähenberg und nur das schnelle Eingreifen des Eigentümers und der Feuerwehr konnten Schlimmeres verhindern.
Kurz nach 7.30 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr alarmiert. Vor Ort erkundete der stellvertretende Ortsbrandmeister und Einsatzleiter Lars Seidel, dass es in der Fassade brannte und das Feuer auch schon auf den angrenzenden Carport übergegriffen hatten. Die äußeren Flammen wurden bereits vom Eigentümer mit einem Gartenschlauch erfolgreich bekämpft. Dieser hatte den Brand auch gemeldet, nachdem er von Brandgeruch wach wurde – das Schlafzimmerfenster liegt direkt über dem Carport.
Zwei Trupps unter Atemschutz fingen daraufhin an, die Fassade aufzureißen, um Glutnester ausfindig zu machen und abzulöschen. Dazu setzten sie auch eine Wärmebildkamera ein und trugen Dachziegel ab, da auch unter dem Giebel Qualm austrat.
Nach etwa einer Stunde waren alle Glutnester gelöscht und die Feuerwehr konnte wieder einrücken.
„Wäre das Feuer eine Viertelstunde später entdeckt worden, oder der Eigentümer hätte die ersten Flammen nicht selber abgelöscht, dann hätte sich die Lage zu einem Vollbrand entwickeln können.“, resümiert Einsatzleiter Lars Seidel. So sei aber außer einem Sachschaden am frisch sanierten Haus und einem Schrecken für die Bewohner nichts weiter passiert.
Die Feuerwehr war mit 13 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen im Einsatz, außerdem waren ein Rettungswagen sowie die Polizei vor Ort, die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.