Ferienjobs - ganz einfach

Deutsche Rentenversicherung gibt Hinweis

Langenhagen. Ferienjobs machen sich bezahlt. Viele Schüler wollen in der unterrichtsfreien Zeit ihr Taschengeld aufbessern. Wer sich auf die Sommerferien beschränkt, hat viele Möglichkeiten, so die aktuelle Information der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig Hannover: "Es ist egal, wie viel sie verdienen, sie brauchen keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen und haben brutto so viel wie netto in der Tasche." Die meisten Ferienjobber vereinbaren mit ihren Arbeitgebern eine kurzfristige Beschäftigung. Dann gilt der Vertrag für längstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage. Wird dieser Zeitraum auch bei mehreren Beschäftigungen in einem Jahr nicht überschritten, spielen das Gehalt und die Arbeitsstunden keine Rolle, und der Job bleibt sozialversicherungsfrei.
Dauert die beschäftigung länger, kann ein Studierender bis zu 400 Euro im Monat verdienen, ohne dass Sozialbeiträge fällig werden. Nur der Arbeitgeber zahlt für ihn Pauschalabgaben: unter anderem 15 Prozent an die gesetzliche Rentenversicherung. Wer jetzt schon für das Alter vorsorgen möchte, kann die Differenz aus dem Arbeitgeberanteil und dem vollen Beitrag zur Rentenversicherung von 19,6 Prozent aus eigener Tasche drauf zahlen. Bei einem Verdienst von 400 Euro sind das 18,40 Euro. Und wer sich auch um seine private Altersvorsorge kümmern möchte, hat nun Anspruch auf die staatlichen Zulagen zur Riester-Rente. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.deutsche-rentenversicherung-braunschweig-hannover.de.