Ferienzeit ist Bauzeit

Stadt investiert 600.000 Euro in die Schulen

Langenhagen. Mit Anfang der Sommerferien beginnt für den Fachdienst Hochbau buchstäblich die heißeste Zeit des Jahres: Während sich Lehrkräfte und Schulkinder in die Ferien begeben, rücken die Handwerker in die Schulgebäude ein. In sechs Wochen werden WCs saniert, Räume umgebaut, Fußböden erneuert, Kabel gezogen oder Malerarbeiten durchgeführt. Und auch die Schließzeiten der Kindergärten werden genutzt. „Alles, was Lärm und Dreck macht, versuchen wir so weit wie möglich aus der Unterrichtszeit heraus zu halten“, sagt Stadtbaurat Carsten Hettwer. Unnötige Belastungen sollen so weitgehend vermieden werden.
In diesem Jahr sind neben einer Vielzahl von kleinen Maßnahmen die Brinker Schule mit Abdichtungs- und Malerarbeiten, das Schulzentrum mit Klassenrenovierungen und dem Verlegen einer neuen Löschwasserleitung oder das Zwergenhaus in Godshorn mit dem Umbau eines Wickelraumes betroffen. In der Grundschule Engelbostel entsteht eine Mensa für den Ganztagsbetrieb und in der Friedrich-Ebert-Schule muss zusätzlicher Unterrichtsraum für die Grundschule und das Gymnasium geschaffen werden. „Nicht immer können wir alle Maßnahmen rechtzeitig zum Schulbeginn fertig stellen“, bedauert Hettwer und wirbt um Verständnis. Auch wenn die Arbeiten schon langfristig vorbereitet werden, ist die kurze Bauzeit doch immer wieder eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Immerhin werden in kurzer Zeit in diesem Sommer rund 600.000 Euro investiert, um das Lernen nach den Sommerferien angenehmer zu gestalten.