Firma entnimmt Bodenproben

Maximilian Chmelewski und Karsten Kula (blaues Oberteil) hatten die Arbeiten übernommen.

Untersuchungsergebnisse fließen ins Baugrundachten für den Parkplatz am Rathaus

Langenhagen. Auf dem Parkplatz am Rathaus hat am Mittwoch eine Fachfirma an acht Stellen Bodenproben entnommen und die Dichte des Untergrunds geprüft. Die Untersuchungsergebnisse werden als Grundlage für ein Baugrundgutachten benötigt. Dieses hat die Stadt im Zuge des geplanten Rathaus-Anbaus auf der Fläche zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Waggumer Hof in Auftrag gegeben.
Damit die Mitarbeiter der beauftragten Firmen ihre Arbeit ungestört durchführen konnten, hatte die Stadt den Parkplatz für zwei Tage gesperrt. Doch aufgrund des Umstandes, dass die Mitarbeiter von Geotechnik Rommeis und Schmoll zwei Teams einsetzen konnten und die Verwaltung die zu untersuchende Fläche gut vorbereitet hatte, konnten die Bodenuntersuchungen bereits am Mittwochnachmittag abgeschlossen werden.
Die am Mittwoch untersuchten Punkte befanden sich an den Ecken des Parkplatzes, in der Mitte der Längsseiten sowie im Zentrum der Fläche. Jeder einzelne wurde vorab von den Mitarbeitern der Schollenberger Kampfmittelbergung überprüft. Mit Sonden kontrollierten sie, dass sich im Umfeld der Bohrpunkte keine Kampfmittelreste befanden. Nach der Freigabe bohrten sie an gleicher Stelle einen Meter tiefer und sondierten den Boden erneut. Die Fachleute arbeiteten sich auf diese Weise etappenweise in den Untergrund vor.
Nach Freigabe einer Stelle begannen dort die Mitarbeiter der "Geotechnik Rommeis und Schmoll" mit ihrer Arbeit. Sie maßen die sogenannte Lagerdichte, welche unter anderem aufzeigt, ob und wie stark sich der Boden gesetzt hat. Anschließend rammten sie mit einem kleinen Bohrgerät etwa einen Meter lange Rohr in den Untergrund. Der in ihrem Inneren eingeschlossene Boden wurde beim Herausziehen als Probe entnommen. Ebenfalls in Etappen gruben sich die Geotechniker auf eine Tiefe von zehn Metern vor.
Der Parkplatz am Rathaus wird am Donnerstag gegen Mittag wieder freigegeben. Zuvor wollen die Mitarbeiter vom städtischen Betriebshof die Gelegenheit nutzen und auf der freien Fläche zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Waggumer Hof das Laub aufkehren.