Frauennotruf heißt nun Ophelia

Das Team von Ophelia: (von links) Anja Ananieva, Meike Uphoff und Antoaneta Slavova. (Foto: G. Gosewisch)

Breiteres Angebot für Mädchen wird aufgebaut

Langenhagen (gg). Mit einem neuen Namen präsentiert sich der bisherige Frauennotruf. Die Beratungsstelle für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrung heißt nun Ophelia (griechisch für Hilfe, Unterstützung). „Wir haben uns für einen neuen Namen entschieden, weil der alte vielleicht irreführend ist“, erklärt die Leiterin Antoaneta Slavova im Pressegespräch und weiter, „wir sind nicht nur in akuten Fällen und Notlagen zuständig, sondern bieten eine allgemeiner gefasste Beratung. Der alte Name hat nicht mehr richtig zum Selbstverständnis gepasst“. Zudem richtet sich das Angebot nicht nur an Frauen, sondern auch an Mädchen ab dem 13. Lebensjahr. Präventionsmaßnahmen sollen verstärkt angeboten werden. Missverständlich könne der Name auch in Bezug auf den ab nächstem Jahr startenden bundesweiten 24-Stunden-Frauennotruf werden, so Slavovas Hinweis. Man wolle klar machen, wann und wie die Langenhagener Beratungsstelle zu erreichen ist: montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr in der Ostpassage 9. Individuelle flexibel Terminabsprache ist möglich, Telefon (0511) 724 05 05 oder Email info@ophelia-langenhagen.de. Das Team um Antoaneta Slavova rechnet weiterhin mit Fallzahlen wie bisher, die Beratung ist kostenfrei und kann auf Wunsch anonym stattfinden. Im letzten Jahr meldeten sich 378 Personen, 471 allgemeine Gewaltberatungen wurden geleistet. In Zusammenarbeit mit der Polizei wurden 215 Fälle bearbeitet, davon kamen 132 aus Langenhagen. Ophelia lädt zum Tag der offenen Tür ein: Donnerstag, 22. November, von 16 bis 18 Uhr.