Für ausgewogene Ernährung

Schulobst wird über EU-Projekt organisiert

Langenhagen. Bereits vor zwei Jahren hat die rot-grüne Landesregierung beschlossen, am EU-Schulobst- und Gemüseprogramm teilzunehmen und dafür insgesamt fast vier Millionen Euro, davon eine Million Euro Landesmittel, bereitgestellt. Die Bewerberzahlen beim Schulobstprogramm liegen in diesem Jahr noch höher als im Jahr 2014, mehr als 750 Schulen haben sich beworben. Über 91 Prozent der bisher teilnehmenden Schulen machen weiter.
Teilnehmen am EU-Schulobstprogramm können Grundschulen von der ersten bis zur vierten Klasse und Förderschulen von Klasse eins bis sechs. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es pädagogische Begleitmaßnahmen wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen haben die Möglichkeit, einen konventionellen oder einen ökologischen Lieferanten auszuwählen.
Aus der Stadt Langenhagen sind die Grundschulen Engelbostel und Krähenwinkel sowie die Pestalozzi- und Gutzmann-Schule dabei.
Der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Marco Brunotte macht sich seit geraumer Zeit für das Schulobst-Projekt start. Er meint: „Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Schulkinder von hoher Bedeutung. Eine Extraportion Obst und Gemüse gehört unbedingt dazu.“