Für bessere Koordination

Andreas von Wick erläutert die Strukturen der Johanniter Unfall Hilfe.

Feuerwehr, Johanniter und THW im Austausch

Langenhagen. 45 Führungskräfte (Gruppen- und Zugführer und Ortsbrandmeister) der Ortsfeuerwehren nahmen nun an einer Weiterbildung teil. In einem Kurzvortrag stellt Andreas von Wick, ehrenamtlicher Zugführer der Johanniter Unfall Hilfe Langenhagen, die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Strukturen des Rettungsdienstes und der Sonder-Einsatz-Gruppe der Johanniter Unfall Hilfe Langenhagen dar. Ein Themen-Schwerpunkt lautete dabei "Massenanfall von Verletzten".
Über die Möglichkeiten des THW informierte THW-Sprecher Pierre Graser. Michael Krauße, Notfallmanager der Deutschen Bahn, erläuterte das Vorgehen bei Unfällen auf Bahnanlagen. Michael Schreyer, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Langenhagen, berichtete über den Sachstand hinsichtlich der Einführung des Digitalfunks. Demnach werden Ende 2015 zunächst alle Funkrufnamen von einer vier- auf eine sechsstellige Nummernfolge umgestellt. Nach der Umstellung auf die neuen Funkrufnamen wird bis zur Inbetriebnahme der neuen Leitstelle allerdings weiter im analogen Funk kommuniziert.
Michael Schuster, stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeurwehr Godshorn, stellte die Strukturen des Rettungstruppkonzeptes dar. Um die Drehleiter und die besonderen Spezifikationen des Fahrzeuges drehte sich der Kurzvortrag von Kai Dietrich, Gruppenführer der Ortsfeuerwehr Langenhagen. Anders als ein Löschfahrzeug benötigt die Drehleiter eine gewisse Aufbaufläche. Dieses muss durch die örtlichen Einsatzleiter beachtet werden.
Darüber hinaus wurde in zwei Workshops praktisch der Umgang mit der Langenhagener Drehleiter und die Möglichkeiten der Türöffnungen geübt.