Gefahren spüren

Schüler der Klasse 5c des Gymnasiums hatten beim ADAC-Programm viel Spaß. (Foto: G. Gosewisch)

Schüler proben Verhalten im Straßenverkehr

Langenhagen (gg). Zwei Tage lang stand für die Schüler der fünften und sechsten Klasse des Gymnasiums ausschließlich das Thema Verhalten im Straßenverkehr auf dem Stundenplan. Jede Klasse besichtigte dafür verschiedene Stationen. Die Feuerwehr informierte in der Wache an der Konrad-Adenauer-Straße über die Sicherung an einem Unfallort, am Silbersee gab es eine Ralley rund um das Thema Sicherheit am Badesee, die Polizei bot einen Fahrrad-Check und ein Quiz und auf dem Parkplatz der Neuen Bult machten die Schüler bei der Aktion „Achtung Auto“ mit. Gefahren in realen Verkehrssituationen wurden nachgestellt, die Schüler machten selber praktische Übungen, mit denen sie Unfälle vermeiden können. Da ging es beispielsweise um das Abschätzen von Bremswegen. Detlef Gigga, Moderator der Aktion im Auftrag des ADAC, ließ die Schüler dafür unter anderem einen Spurt laufen und stoppte sie mit einem Fahnensignal. „Alles, was sich bewegt, hat einen Bremsweg“, erklärte er den Schülern, die beim Abstoppen aus dem Lauf merkten, dass sie nicht sofort zum Stehen kommen. Dass es nötig ist, ein Gespür für Gefahren zu bekommen, bestätigte die Klassenlehrerin Rita Kutschorra-Leiß zusammen mit Klassenlehrer Jens Feuerherm, vor Ort: „Anders als im Grundschulalter trauen sich die Schüler nun im Straßenverkehr mehr zu, sie haben schon etwas Routine aufgebaut und da ist es sehr wichtig, sie an die Einhaltung der Verkehrsregeln zu erinnern.“