Gegen Stolperfallen

Langenhagen (gg). Der Seniorenbeirat setzt sich weiter für Barrierefreiheit im Straßenverkehr ein. In der letzten Sitzung wurden die dazu bereits laufenden Anträge weiter ausgearbeitet und ergänzt. Ein Beispiel sind die Stolperfallen, die sich beim Queren der Straßenbahnschienen an der Südseite des alten CCL auftun. Auf Drängen von Klaus Flügel aus dem Beitrat hatte die Üstra bereits nachgebessert und die breiten Fugen zwischen Schienen und Straßenbelag provisorisch gefüllt. „Leider ist nur die Hälfte des Bereichs gefüllt worden, den die Fußgänger in der Breite nutzen“, sagt Flügel. Nun muss er erneut den Schriftverkehr aufnehmen: „Wenn schon, dann muss der ganze Bereich stolperfrei sein. Wenn man eine Gehhilfe, wie einen Rollator, einen Rollstuhl oder auch Kinderkarren darüber schieben will, gibt es Kippgefahr.“
Ein zweiter Fall von halber Beseitigung der Barriere ist die Bordsteinabsenkung am Seniorenheim an der Bachstraße. „Auch hier werden wir nicht locker lassen“, sagt Christa Röder, Vorsitzende des Seniorenbeirates und weiter, „Ein Teil des Bereichs wurde baulich verbessert, aber im Verlauf holpern Autofahrer immer noch über die Bordsteinkante, um einzuparken.“