Gemeinsam stark in Langenhagen

Für die Älteren ist im Margeritenhof ein Impfangebot gemacht worden.

Große Impfaktion im „Margeritenhof“

Kaltenweide. Jetzt fand eine große Impfaktion der Stadt Langenhagen in Zusammenarbeit mit dem Pflegeheim „Margeritenhof“ der tegeler-Gruppe statt. Zur Impfung gegen das Corona-Virus waren nicht nur BewohnerInnen des Seniorenpflegeheims zugelassen. Auch mehr als 40 Einwohner Langenhagens konnten sich mit dem Vakzin von Biontech-Pfizer impfen lassen.
Aufgrund der günstigen Lage und der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten wurde der „Margeritenhof“ am Kaltenweider Platz als einer von zwei Standorten für die Aktion ausgewählt. Da einige der 60 Angemeldeten in der Zwischenzeit bereits geimpft wurden, reduzierte sich die Zahl der Erstimpfungen an diesem Tag auf etwas mehr als 40. Trotz einiger planerischer Herausforderungen im Vorfeld, verlief die Durchführung der Aktion durch ein mobiles Impfteam reibungslos. Um 9.30 Uhr wurden die ersten Dosen verabreicht. Gegen Mittag, um 12.30 Uhr, hatten alle angemeldeten Anwohner Langenhagens und die neuen BewohnerInnen ihre Erstimpfungen erhalten. Die Aktion, die unter dem Motto „Gemeinsam stark für Langenhagen“ lief, richtete sich an älter als 80-jährige Frauen und Männer und wurde von Doris Lange, der Leiterin für Soziales der Stadt Langenhagen, organisiert. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Aykut Ilaslan, Mitarbeiter der allgemeinen Sozialberatung, begleitete Lange die Aktion.
Man sei sehr dankbar und froh, dass die Einrichtung so zügig die benötigten Impfdosen erhalten habe. „Wir können nun noch positiver in die Zukunft blicken“, sagte Einrichtungsleiter Udo Waldhecker. „Die schwächsten Menschen in der Gesellschaft zu schützen, hat erst einmal die höchste Priorität. Wir freuen uns außerdem sehr, dass wir auch für die älteren Einwohner in Langenhagen ein Impfangebot machen konnten und sind stolz, als Kooperationspartner der Stadt Langenhagen einen Beitrag leisten zu können“, so Waldhecker.
Natürlich lässt diese Impfung die Hoffnung vieler Angehöriger wachsen, die Eltern und Großeltern bald wieder in die Arme schließen zu dürfen. Doch bis es soweit ist, muss sich die Situation noch weiter bessern. Zudem steht die notwendige zweite Impfung noch aus. Udo Waldhecker ist dennoch optimistisch, dass sich Bewohner und Angehörige bald wieder nah sein dürfen. Er selbst sei in den vergangenen Monaten sehr darauf bedacht, die Gesundheit und Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner des Margeritenhofs zu gewährleisten.