Geprüfte Osterfeuer

Polizei kündigt Präventiv-Streife an

Langenhagen (gg). „Mit Sonderstreifen wird die Polizei auf den Osterfeuer-Plätzen vor Ort sein“, so die Auskunft von Kriminalhauptkommissar Klaus Waschkewitz aus dem Kommissariat Langenhagen auf Anfrage des ECHO zu möglichen polizeilichen Kontrollen an den Osterfeiertagen. Man setzt dabei auf Präventivarbeit. „Die Polizei wird sich sehen lassen, das erinnert die Gäste daran, dass auch Alkoholkontrollen im Straßenverkehr möglich sind“, sagt Waschkewitz und bestätigt, dass mehr Personal an den Osterfeiertagen im Einsatz sein wird als an normalen Werktagen. Je nach Lagebeurteilung wird das Kommissariat allgemeine Verkehrskontrollen durchführen. Zwar gebe es Landeskonzepte, die über die Polizeidirektionen an die Kommissariate weitergegeben werden, aber die letzte Entscheidung für diese Maßnahmen liege vor Ort, sagt er. Wichtig sei, dass auch Fahrradfahrer wissen, dass so genannte Promille-Grenzen gelten. Zwar habe sich das geflügelte Wort vom „Alkohol am Klingeldeckel“ schon rumgesprochen, doch Konsequenzen sollten ebenso eindringlich im Kopf sein. Dazu Waschkewitz: „Wer betrunken im Straßenverkehr Fahrrad fährt, riskiert seinen Autoführerschein, das wird teuer.“ Sein Rat: „Wer zu viel getrunken hat, lässt sich von nüchternen Begleitpersonen nach Hause bringen – zu Fuß, mit dem Auto oder einem Taxi.
Bereits traditionell ist das Angebot der Kontaktbeamten der Polizei, die Organisatoren der Osterfeuer zu unterstützen, Hilfe kann schnell in Anspruch genommen werden. Dass mit steigenden Temperaturen im Abendbereich, Ruhestörungen allgemein zunehmen, gehört zur jahreszeitlichen Routine der Polizei.