GLIEM sucht die Spuren und Sponsoren

Engagieren sich stark beim GLIEM-Projekt (von links): Heike Brück-Winkelmann, Joachim Vogler, Ulrike Jagau, Christa Röder, Gabriele Spier und Daniela Michaelis.

5. Mai: "Vollmeierhof Parl" wird ausgeschildert

Langenhagen (ok). GLIEM – nicht etwa ein neues Haarwaschmittel oder Vitamin-Aufbaupräparat, sondern eine spezielle Langenhagener Arbeitsgruppe mit dem Namen "Ganz Langenhagen ist ein Museum!" Sie hat Schilder mit Stadtwappen entwickelt, die Besucher und Bewohner auf die Spuren der Stadtgeschichte führen möchte – mit Texten, Bildern und auch über einen Hinweis aufs Internet. Für die Erstellung der Schilder wurden knapp 3.000 Euro in die Hand genommen. Als erste von 16 historischen Stätten soll der so genannte "Vollmeierhof Parl" an der Walsroder Straße 99 ausgeschildert werden. Er wurde bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Hofstelle betrieben; 1978 wurden allerdings die landwirtschaftlichen Aktivitäten eingestellt, nachdem die dort verbliebene Nutzfläche auf eine unwirtschaftliche Größe geschrumpft war. Der Termin ist für Sonnabend, 5. Mai, um 11 Uhr geplant. Um 13.30 Uhr wird ein Schild an der Alten Schule Krähenwinkel an der Walsroder Straße 314 und um 14 Uhr am Jägerhof an der Walsroder Straße 251. Weitere Auskünfte zu diesem GLIEM-Projekt erteilt die Stadtarchivarin Heike Brück-Winkelmann unter der Telefonnummer (0511) 73 07-92 41. Die Liste potenzieller Standorte – begründet durch eine Persönlichkeit, ein historisches Bauwerk oder als Sitz eines traditionellen Unternehmens – umfasst knapp 130 Namen. Die Schilder bestehen aus Plexiglas, werden auf der Hinterseite bedruckt und entweder an die jeweiligen Gebäude angebracht oder – das ist bei etwa 80 Prozent der Schilder der Fall – an dem entsprechenden Ort aufgestellt. Die Initiatoren haben vor, das Projekt kontinuierlich auszuweiten; Sponsoren werden noch gesucht.