Goldbeck will sich verändern

Tauschten sich intensiv aus (von links): Marc Köhler, Hilmar Albrecht und Marco Brunotte.Foto: O. Krebs

SPD hilft bei Standortsuche

Langenhagen (ok). Viele behaupten es von sich, aber das Goldbeck praktiziert es auch: Gemeint ist "Bauen mit System". Das zumindest zeichnet das Unternehmen – schon seit 40 Jahren am Standort Langenhagen – aus. 26 Mitarbeiter sind in Langenhagen tätig, der Umsatz liegt bei 35 bis 40 Millionen Euro pro Jahr. Und der Stil des familiengeführten Unternehmens mit Hauptsitz in Bielefeld hat durchaus einen hohen Wiedererkennungswert, die Gewerbebauten und Parkhäuser sind als Spezialität durchaus bekannt. Ein neueres Standbein ist die Sanierung im Bestand oder aber auch der Bau und das Betreiben von Pflegeheimen. Denn: Der demografische Wandel mache sich überall bemerkbar, so Niederlassungsleiter Hilmar Albrecht. Eines der jüngeren Projekte, die Goldbeck in der Flughafenstadt realisiert hat, ist der Bau der Sporthalle in Kaltenweide. Die beiden Sozialdemokraten Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter, und Marc Köhler, Vorsitzender der SPD-Fraktion, schauten am Frankenring vorbei, machten sich über die Zukunftspläne des Unternehmens schlau. Denn: "Wir sind natürlich daran interessiert, solche Unternehmen in Langenhagen zu halten", sagt Marc Köhler. Gleichzeitig solle aber auch das Zentrum weiterentwickelt werden. So könnten dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, denn Goldbeck will nach Aussage Albrechts auf mittlere Sicht neue Büroräume beziehen. Albrecht betont allerdings: "Wir fühlen uns in Langenhagen sehr wohl." Brunotte und Köhler versprachen, sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück zu machen und einen Kontakt zu Stadtbaurat Carsten Hettwer herzustellen.