Gravierende Details beim Schwimmbadbau

Langenhagen (gg). Rund drei Mal mehr Grundwasser als vorab geplant wurde an der Schwimmbad-Baustelle in den vergangenen Wochen abgepumpt. Mit der sogenannten Wasserhaltung wurde der Baugrund trocken gehalten – eine Voraussetzung für nötige Betonarbeiten. Ein erheblich höherer technischer Aufwand und ein zeitlicher Verzug führen, üblicherweise, zur Kostensteigerung. Antworten dazu hatte Bad-Projektleiter Eric Bedijs vor gut zwei Wochen im Gespräch mit dem ECHO für die nächste Sitzung des Betriebsausschusses Bad angekündigt, die nun am Montagabend stattfand. Doch er blieb vage. Genaue Zahlen seien noch nicht lieferbar. „Wir werden die eingeplante Sicherheitssumme in Höhe von 200.000 Euro wohl zur Hälfte ausschöpfen“, ließ Stadtbaurat Carsten Hettwer in seiner Funktion als Betriebsleiter des Eigenbetriebs Bad wissen. Ein zweiter Gutachter sei für eine statische Überprüfung der Konstruktionspläne bestellt worden, Aspekte und Erkenntnisse der aktuellen Wasserhaltung seien abgearbeitet worden. Die bisherige Konstruktion sei vom Gutachter bestätigt worden, nur in Details gebe es Abweichungen. In Bezug auf die Baukosten sagte Carsten Hettwer: „Es ist zu erwarten, dass das Budget gehalten wird.“ Auf die Nachfrage von BBL-Ratsherr Jens Mommsen zum Zustand der Bäume rundum bestätigte der Stadtbaurat: „Ein Baumexperte ist bereits beauftragt worden. Die Bäume nahe dem Absenktrichter werden bereits bewässert. Wir werden alles dafür tun, die Bäume in die Zukunft zu retten.“