Grenzen vor Abgründen

Arnd Geiger, Sigrid Pfarr, Anne Kirchenbüchler, Anja Ananieva (von links) mit Schülerinnen der IGS.

IGS Projektwoche Gewaltprävention und Internetgebrauch

Langenhagen. Die siebten Klassen der IGS Langenhagen nahmen innerhalb einer Projektwoche zum Thema „Was uns schadet - was uns gut tut“ an einem Seminar zur Gewaltprävention und Sensibilisierung für die Gefahren des Internets teil.
Mit Unterstützung des Fachdienstes für Kinder und Jugend und des Frauennotrufs Langenhagen konnten sie ausprobieren, wie man sich in verschiedenen Situationen im Alltag und auch im Internet vor Missbrauch und Grenzüberschreitungen schützt und zur Wehr setzt. „In konkreten Fallbeispielen üben die Schüler im Rollenspiel Nein zu sagen“, beschreiben die Referenten Arnd Geiger und Anja Ananieva vom Frauennotruf Langenhagen die Arbeitsweise in ihrem Workshop.
Eingebettet war das Seminar in eine Themenwoche, in der sich die Schüler mit Mobbing, Cyber-Mobbing, Drogenmissbrauch und Spielsucht beschäftigt haben. In Gruppen haben sie auf vielfältige Weise das von ihnen gewählte Thema bearbeitet. Entstanden sind Filme, Spielszenen, Plakate und Vorträge, die die Jugendlichen ihren Eltern auf einem Elternabend vorstellen werden.
„Für uns stand bei diesem Projekt im Vordergrund, dass die Schüler sich ihrem Thema eigenständig und ihrem Alter entsprechend nähern. Die Vorgaben der Lehrer beschränkten sich auf die Verpflichtung, zur Einführung ein Jugendbuch zum gewählten Thema zu lesen, in dem ein Fallbeispiel nah am Alltag unserer Schüler im Mittelpunkt stand“, so die Jahrgangsleiterin Sigrid Pfarr. „Es ist für uns nicht leicht, in diesem sensiblen Bereich an die Schüler heranzukommen. Daher ist die Zusammenarbeit mit externen Seminarleitern eine gute Möglichkeit, den Jugendlichen in Bezug auf ihr Verhalten im Internet einen Leitfaden und Hilfen anzubieten.“
Die Gleichstellungsbeauftragte Anne Kirchenbüchler begrüßt die Zusammenarbeit mit der IGS und betont, dass durch die Arbeit mit einem ganzen Jahrgang auch Jugendliche erreicht werden, die sich sonst kaum für eine Aufklärung und Jugendarbeit zu diesen Themen interessieren.