Großaufgebot an Rettungskräften am Silbersee

Nach mehr als einer Stunde musste die Suche erfolglos abgebrochen. (Foto: S. Bommert)

Passanten wollen einen Schwimmer in Notlage gesehen haben

Langenhagen. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der DLRG und der Polizei zu einem Wasserrettungseinsatz zum Silbersee alarmiert worden. Passanten hatten kurz nach 20 Uhr eine Person im See schwimmen gesehen. Aus einer anderen Perspektive wurden Konturen im dunklen See wahrgenommen, die menschlichen Armen ähnelten. Kurze Zeit später waren die Konturen in der Dunkelheit verschwunden. Aufgrund dessen wurde der Notruf abgesetzt und die Rettungskette in Gang gesetzt.
Unmittelbar nach dem Eintreffen wurde das Suchgebiet festgelegt. Die Meldenden konnten den Bereich des Verschwindens recht gut beschreiben und definieren. Zur optischen Eingrenzung des Suchbereichs wurden vom Ufer aus zwei Leinen in den See gespannt. In den ersten Einsatzminuten wurde parallel der ufernahe Bereich durch eine Kette aus Einsatzkräften abgesucht, die Boote der Ortsfeuerwehren Krähenwinkel und Langenhagen ins Wasser gelassen sowie die Einsatzstelle weiträumig ausgeleuchtet. Wenige Minuten später wurde die Unterwassersuche durch Taucher der DLRG Krähenwinkel und Langenhagen begonnen. Im weiteren Verlauf ergänzten Taucher aus Lehrte und Lohnde die Suchmaßnahmen unter Wasser sowie das Boot der Ortsfeuerwehr Isernhagen HB die Suche an der Wasseroberfläche. Die fünf Taucher suchten bis etwa 30 Meter vom Ufer entfernt und in etwa zwei Meter Tiefe den Seegrund ab. Die Sicht unter Wasser wurde dabei als gut (1,50 Meter) beschrieben.
Nach mehr als einer Stunde wurde Suche erfolglos abgebrochen. Ab diesem Zeitpunkt ist ausgeschlossen, dass eine Person beim Auffinden noch erfolgreich reanimiert werden kann. Unter der Einsatzleitung von Zugführer Marcel Hofmann waren 92 Einsatzkräfte mit diversen Fahrzeugen vor Ort.