Grundschüler tragen Botschaft zum Fest in die Herzen der Zuschauer

Im Musicals „wünsch Dir was“ bildeten die Schüler der Klassen 3c und 4 c der Grundschule Godshorn ab was an Weihnachten wirklich zählt und spielten und sangen sich in die Herzen der Zuschauer. Die Aufführung im Theatersaal der Stadt Langenhagen war ein großer Erfolg. (Foto: S. Dickhaeuser)

„Wünsch Dir was“ – Musical im Theatersaal bewegt die Gemüter

Langenhagen (dkh). Beeindruckend, angesichts der schauspielerischen und gesanglichen Leistungen und bewegend, durch ein wunderbares Storyboard mit rührenden Textpassagen, die mittels einer klar transportierten Botschaft, mitten ins Herz trafen – so präsentierte sich das Weihnachtsmusical „wünsch Dir was“. Hauptverantwortlich für die zweimal im Theatersaal der Stadt Langenhagen aufgeführte Show, zeigten sich die Schüler der Klassen 3c und 4c der Grundschule Godshorn. Angeleitet von Ihren Klassenlehrerinnen Julia Eggert und Yvonne Berger, überließen die jungen Darsteller nichts dem Zufall und überzeugten, gesanglich gut vorbereitet durch Gesangslehrerin Uta Mehlig, auch mit ihren Gesangsdarbietungen und machten das Musical zu einem unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt.
Bereits nach der ersten schulöffentlichen Vorstellung mit rund 550 Zuschauern, darunter Schüler der Grundschulen Godshorn und Kaltenweide, der Gutzmannschule und Teilnehmern der Kitas Kielenkamp und Matthias-Claudius-Gemeinde, ernteten die jungen Darsteller anhaltenden Applaus. Auch bei der Aufführung am Tag darauf spielten und sangen sich die Schüler in die Herzen des Publikums. Das Musical stammt aus der Feder von Kiki Decker und Bejamin Köhler. Die Botschaft des Musicals ist ein liebevoll gemeinter Appell, der uns daran erinnert, dass Weihnachten noch immer ein Fest der Liebe ist, das mit dem Aufzwingen von Geschenkewünschen nicht in Zusammenhang gebracht werden kann. Das unterstrich auch das Bühnenbild in Form eines „Geschenke-Beratungs-centers“ als ein offensichtlich missglücktes Zukunftsmodel. Hier wurden die Bestellungen, ohne Rücksicht auf emotionale und individuelle Bedürfnisse, buchstäblich abgearbeitet und das trug ebenso zur Verwirrung bei wie „Geschenkaufträge“, die nicht den Vorschriften entsprachen. Mit Tanz und Gesang wurden die Zuschauer in die nächste Szene getragen, in der ein Systemausfall Spannung erzeugte. Dabei musste das Rechensystem komplett zurückgesetzt werden und das brachte die Wende in das düstere Zukunftsszenario, denn durch den Absturz des Rechners ließen sich die Geschenke nicht mehr rechtzeitig zum Weihnachtsfest ausliefern. Zwar versprach der Inhaber des Beratungscenters vollmundig Schadensersatz, doch damit war das eigentliche Problem, das im Fehlen sämtlicher Geschenke bestand, nicht behoben. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, manifestierte sich der Gedanke, dass der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes auch darin besteht, dass wir uns liebevoll begegnen und mit Menschen beschäftigen, die uns am Herzen liegen. Der Gedanke an selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke gewann an Bedeutung und dabei wurde deutlich, wie gut selbstgebastelte Geschenke dazu beitragen können, den Beschenkten zu zeigen, wie wichtig sie sind. Auch wurden die eigentlich wichtigen Wünsche, darunter das Streben nach gemeinsam verbrachter Zeit, bester Gesundheit, oder aber auch die Wertschätzung von Familienangehörigen, in den Fokus gerückt. Im Musical bekam so die Geschenkidee, einen Anhänger zur besseren Auffindbarkeit eines Haustürschlüssels zu basteln, einen besonderen Reiz. Die eigentlichen Dinge, die uns glücklich machen, sind oft weit weg vom Konsum und verbergen sich auch in uns selbst. Mit der Anwesenheit eines geliebten Menschen, der sonst nicht viel Zeit hat, oder eines Familienangehörigen, den man vermisst hat, lassen sich Wünsche erfüllen, die ein Geschenk sind, das zu Herzen geht und da verbirgt sich schließlich auch der Schlüssel zu all den wirklich wichtigen Dingen im Leben.