Hell soll es werden

Der Kinderchor der Grundschule Krähenwinkel. (Foto: D. Lange)

Jule Hermann bringt das Friedenslicht nach Krähenwinkel

Krähenwinkel (dl). Das Friedenslicht aus Bethlehem, als Sinnbild des Weihnachtsfriedens wurde von dem 9-jährigen Tizian aus Linz an der Flamme in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündet und von dort per Flugzeug nach Österreich gebracht. Die Aktion geht auf eine Initiative das Österreichischen Rundfunks (ORF) vor 28 Jahren zurück und steht in diesem Jahr angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten unter dem Motto: „Friede sei mit dir-Shalom-Salam“. Im Rahmen der feierlichen Friedenslichtübergabe im ORF-Fernsehstudio Oberösterreich in Linz, welche landesweit übertragen wurde, nahmen Kinder aus Deutschland und Österreich das Licht in Empfang, um es in ihre Heimatgemeinden weiter zu tragen. Eines dieser Kinder, die dabei sein durften, war die 10-jährige Jule Hermann aus Krähenwinkel, die zusammen mit ihrem Vater Lars Hermann und dem Ortsbürgermeister Andreas Hartfiel vor Weihnachten für drei Tage in die Partnergemeinde von Krähenwinkel reiste, nach Stadl-Paura in Oberösterreich. Von dort aus brachte sie mit dem Zug das Friedenslicht nach Krähenwinkel. Für diese Reise hatten sich zwölf Kinder aus Krähenwinkel beworben und Jule Hermann wurde schließlich von Alfred Meisinger, dem Bürgermeister von Stadl-Paura ausgelost. Für Jule war es eine spannende und aufregende Reise, die ihr sehr viel Spaß gemacht hat. Aber auch ihr Vater Lars war sehr angetan von der freundschaftlichen Weise, mit der sie dort aufgenommen wurden. Nach ihrer Rückkehr fand einen Tag vor Heiligabend in der Matthias-Claudius-Kirche Krähenwinkel ein weihnachtlicher Gottesdienst statt, bei dem das Friedenslicht schließlich an die Gemeinde übergeben wurde und jeder Besucher des Gottesdienstes konnte sich sein eigenes Licht daran entzünden und mit nach Hause tragen. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten auch diesmal wieder die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Krähenwinkel unter der Leitung von Gabriela Kastens. Klar, dass dabei das Licht die Hauptrolle spielte.