Henning von Hoerner zu Besuch an IGS

2018: Start der weltweiten Aktion für Menschenrechtsverteidiger

Langenhagen. Die Lehrerin Anna George hatte Henning von Hoerner von Amnesty
International an die IGS eingeladen, um mit den Schülern über Menschenrechte zu arbeiten.
Die Welt-Organisation sieht die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die von den Vereinten Nationen vor 70 Jahren am 10. Dezember 1948 beschlossen wurden, als Arbeitsauftrag. Zum Tag der Menschenrechte ruft Amnesty International alle Schulen auf, konkrete Fälle von Menschenrechtsverletzungen aufzugreifen und sich mit Protestbriefen
bei den verantwortlichen Regierungen zu beschweren.
Die Schüler der Klasse 10.6 der Integrierten Gesamtschule Langenhagen haben mehrere Fälle von mutigen Frauen ausgewählt, die sich zum Teil unter großem Druck und
persönlichen Gefahren für konkrete Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen. Auch haben sie sich sich mit Henning von Hoerner von Amnesty International über den bekannten Menschenrechts-Aktivisten Osman Kavala, der seit über einem Jahr in der Türkei widerrechtlich in Haft sitzt, unterhalten. Weiterhin hat Henning von Hoerner generell über die Arbeit von Amnesty International erzählt. Dabei haben sie – auch zur persönlichen Ermunterung – die eindrucksvolle Erfolgsgeschichte von Amnesty International bei den Protesten der Vergangenheit zur Kenntnis genommen. Zum Beispiel hatte sich eine Gruppe von Schülern der IGS 2015 für den jungen Nigerianer Moses Akatugba eingesetzt, der mit 16 Jahren zum Tode verurteilt worden war und auf Grund des internationalen Drucks auch von Amnesty International freigelassen wurde.