Hilfsangebote für Geflüchtete aus der Ukraine

Der Friedensbaum soll die Verbundenheit mit der Ukraine symbolisieren. (Foto: M. Hartmann)

Friedensbaum als Zeichen der Solidarität vor der Kirche

Godshorn. Mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht vor den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. Geflüchtete Frauen und Kinder kommen nun auch in Langenhagen und Godshorn an.
Die Kirchengemeinde Zum Guten Hirten Godshorn möchte mit ihrem Flüchtlingsnetzwerk die Geflüchteten mit erster Hilfe unterstützen. Benötigt werden Zimmer, Wohnungen und Geldspenden. Ebenso gesucht werden Ehrenamtliche für einen regelmäßigen Treffpunkt in den Räumen der Kirchengemeinde. Die Gemeinde freut sich um Rückmeldungen unter godshorn-hilft@zum-guten-hirten.de oder Telefon: 0511 – 97 81 79 37. Weitere Informationen sind unter zum-guten-hirten.de zu finden.
„Wir wollen für die Menschen da sein und sie unterstützen, wo es erforderlich ist“, sagt Kirchenvorstandsvorsitzender Marko Balkenhol, „uns erreichen mittlerweile viele Hilfsangebote“.
Das Flüchtlingsnetzwerk unterstützt und begleitet seit einigen Jahren geflüchtete Menschen aus unterschiedlichen Nationen in Begegnungscafés, mit Deutschkursen und Einzelberatung.
Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine gibt es nun vor der Godshorner Kirche einen Friedensbaum, an dem Friedenstauben angebracht werden können. Dabei ist es egal, ob die Taube aus Papier, Karton, Wolle oder Stoff, jede Taube ist willkommen. Es ist hilfreich, die Tauben mit einem Wollfaden zum Aufhängen zu versehen. Es gibt Vorlagen, die vor dem Gemeindehaus ausliegen und die dann bemalt werden können. Die fertigen Vögel können dann in den Briefkasten am Gemeindehaus geworfen werden, sie werden laminiert und aufgehängt. Der Wunsch nach Frieden wird damit deutlich sichtbar für alle.