"Hinter verschlossenen Türchen"

Die Organisatoren und Sponsoren präsentieren stolz die letzten drei Exemplare des Lions-Club Adventskalenders (von links): Wilhelm Hicking, Bernhard Treige, Susanne Oventrop, Hans-Gerhard Knieß und Rainer Morich.

Lions Club legt wieder Adventskalender auf

Langenhagen (ls).Wie schon in den Vorjahren wurde auch für diesen Winter wieder ein ganz besonderer Adventskalender zusammengestellt. Der Lions Club Langenhagen" machte es sich wieder zur Aufgabe, Gewinne für Groß und Klein in einem Kalender zu vereinen, um in Langenhagen ein bisschen Freude zu verbreiten. Finanziert wurde das Ganze von insgesamt 42 Sponsoren wie zum Beispiel einigen Geschäften sowie Tanzschulen oder Fahrschulen und auch Ärzte waren mit von der Partie. Der größte Sponsor war auch in diesem Jahr wieder der Studienkreis, der Nachhilfestunden im Wert von 1.200 Euro bereitgestellt hat. Organisator Hans-Gerhard Knieß berichtet: " Wir haben vor einigen Wochen an einem sonnigen Samstag auf dem Markt innerhalb einer Stunde 60 Kalender verkaufen können." So wundert es nicht, dass die Verkaufszahlen wie von den Organisatoren erwartet hervorragend sind. "Von 3.000 produzierten Exemplaren sind nur noch etwa 300 in verschiedenen Verkaufsstellen erhältlich, aus dem Lagerverkauf sind bis auf die letzten drei alle Kalender verkauft worden. Die 300 übrigen sollen dieses Wochenende am verkaufsoffenen Sonntag im CCL unter die Leute gebracht werden", so Knieß weiter. Das Ziel: Bis zum 24. November soll es die Adventskalender nirgendwo mehr zu kaufen geben. Wilhelm Hicking, ein weiterer Organisator, erzählt: "Wir sind sehr zufrieden mit unserem Umsatz. Mit der Einnahme von fünf Euro pro Kalender haben wir abzüglich eines Euros Druckkosten pro Stück etwa 12.000 Euro zur Verfügung." Diese werden dann an Organisationen wie Pro Judo, Satt und Schlau, Klasse 2000 oder auch in Einzelfällen an Privatpersonen gespendet. Die Aktion stößt sowohl bei Bürgermeister Friedhelm Fischer, als auch bei den Langenhagenern auf großes Interesse. Dies füllt die Organisatoren mit Stolz. "Am Anfang der Vertriebszeit gibt es immer einen starken Verkaufsanstieg. Doch Langenhagen ist nicht endlos groß und nach einiger Zeit kommt es zu einem gesättigten Verlangsamen des Interesses. Am Ende haben wir jedoch nie auch nur ein einziges Exemplar über." Und auch Firmen richten ihre Aufmerksamkeit langsam auf die Kalender für den guten Zweck. Bis zu 150 Stück werden inzwischen gleich am Vertriebsbeginn bestellt. Diese Zahlen sind nach Meinung aller Verantwortlichen der Aktion durchaus noch ausbaubar und lassen viel Platz, um jetzt schon eine Diskussion über die Auflage des nächsten Jahres zu beginnen. Ob es sich lohnt, das Risiko einzugehen die Produktionszahlen zu erhöhen, darüber sind sich die Organisatoren noch nicht einig. Schon kommende Woche sollen nun die Gewinnzahlen gezogen werden, damit alles mit rechten Dingen zugeht natürlich von einem Notar. Nun heißt es nur noch abwarten und auf die Weihnachtszeit freuen, um dann jeden Tag hinter ein anderes Türchen schauen zu können.