Humor und Treffsicherheit

Schreibt amüsant: Günter von Lonski.

Günter von Lonski bringt historischen Roman „Der Gläserne Dolch“ auf den Markt

Kaltenweide (ok). Die beiden arbeiten schon seit Längerem zusammen, seit der Kriminala in Langenhagen. Dieter Treytnar aus Kaltenweide ist die kritische Instanz für Autor Günter von Lonski, der gerade sein neues Buch „Der Gläserne Dolch“ auf den Markt gebracht hat. Treytnar kennt den amüsanten und ausschmückenden Schreibstil des gebürtigen Duisburgers, der heute in Pattensen lebt, ist quasi seine kritische Instanz. Von Lonskis neuestes Werk beginnt im 30-jährigen Krieg im Weserbergland, eine lange Reise endet dann in Venedig. Günter von Lonski begann vor mehr als drei Jahrzehnten mit seinen Geschichten, erzählte sie seinen Kindern, schrieb sie auf und schickte sie dann an einen Verlag. Es entstanden Kinderbücher, Kurzgeschichten, Glossen und Satiren. Und schließlich der erste Roman. Die meisten seiner bisherigen Krimis spielen zumeist in Hannover, der „Gläserne Dolch“ ist sein erster historischer Roman. Neben dem Lektorat hat Dieter Treytnar auch die Herausgabe über seinen Selbstverlag Antiqua-Online übernommen. Günter von Lonski verbindet den Humor des Ruhrpotts mit der Treffsicherheit des Nordens – im Leben und in seinen Büchern. Für den „Gläsernen Dolch“ ist von Lonski im Harz buchstäblich über die Sage der „Venediger“ gestolpert. Zwerge, die über Jahrhunderte in ganz Europa für das rohstoffarme Venedig nach Mineralien für die Glasfabrikation auf Murano suchten. Sein Interesse war geweckt, je mehr er recherchierte, erst halbherzig, dann fast besessen, um so faszinierter wurde er von dem historischen Hintergrund. Bei jedem Buch nimmt er seine Leser mit auf eine engagierte Reise. Nach gut einem Dutzend Krimis raus aus den muffigen Amtsstuben und den Schritt gewagt ins neue Land des historischen Romans – aber durchaus mit spannenden Krimi-Elementen.